Reisegedanken

Wie­viel sehe — erfah­re — ich wirk­lich von der Welt wenn ich sie berei­se und durch­strei­fe? Ich sehe — erle­be — Aus­schnit­te, begrenz­te Sze­ne­rien, Frag­men­te. Dann wer­den sie Erin­ne­rung. Eine Foto­gra­fie gibt das ganz gut wie­der, ein Video mit Ton wirkt etwas leb­haf­ter, leben­di­ger. Aber Gerü­che wer­den immer feh­len, die Tem­pe­ra­tur, die Feuch­te und der Zug der Luft, der Geschmack, und natür­lich die Emo­tio­nen. Was bleibt, ist ein Stem­pel der Erin­ne­rung in mei­nem Hirn, der sich mit der Zeit ver­än­dert. Ich habe einen win­zi­gen Teil der — mei­ner — Wirk­lich­keit erfah­ren. “Rei­sen bil­det” sagt ein altes Sprich­wort, es ist nicht weni­ger und nicht mehr als Erfah­run­gen machen. #Gedan­ken