Lieblingsfilme
Eine kurze, nicht vollständige Übersicht meiner Lieblingsfilme - und Serien. Die soll die Grundlage für kurze Rezensionen bilden.
Watchlist Top
Kinofilme
- 12 Monkeys
- 2001 Odyssee im Weltraum
- Akira
- Alien 2
- Apokalypse Now
- Brazil
- Brügge sehen und sterben
- Children of Men
- Cloud Atlas
- Der Gigant aus dem All
- Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
- Die letzten Glühwürmchen
- Donny Darko
- Ghost in the Shell 1 und 2
- He Never died
- Hotel Beau Sejour
- Kung Fu Hustle
- Leon der Profi
- Looper
- Memento
- Moon
- No Country for old man
- Oldboy
- Predestination
- Prinzessin Mononoke
- Scott Pilgrim
- Watchmen
- …
Lieblingsserien
- An der perforierten Linie Abreißen
- Attack on Titan
- Black Mirror
- Bodies
- Bref.2
- Damengambit
- Dark
- Dirk Gentleys
- End of the fucking World, Staffel 1
- Entergalactic
- Eternauta
- Final Space, Staffel 1
- Fleabag
- Frieren
- Goodless
- Happy!
- Laudermilk
- Love Death and Robots
- OatsStudios (2017-2020)
- Resident Alien
- Tales from the Loop
- The Ballad of Buster Scrubbs
- The Boys
- The Expanse
- The Handsmade Tale
- The Terror
- The Tick
- Tote Mädchen lügen nicht, Staffel 1
- Undone
- Utopia
- …
Watchlist Flop
Mickey 17 (2025)
Och nee. Nach Bong Joon Ho´s Meisterwerk Parasite war ich gespannt bis zuversichtlich. Stark finde ich die Aliens, auch wenn sie an die Ohmu (王蟲) aus Nausicaä aus dem Tal der Winde erinnern. Auch die Grundidee des Films, Klone einfach aus zu drucken, und die Frage nach Identität und Existenz ist prima. Aber der Film schafft es irgendwie zwischen enervierend und langweilig zu pendeln, wobei mich ganz besonders die Frau des Präsidenten genervt hat.
Dabei steckte im Grundthema - das während des Fluges abgearbeitet wurde - so viel Potenzial, das es für eine ganze Serie gereicht hätte. Dazu kommt: Trump und seine Fans zu karikieren ist schon schwer. Die sind eine Karikatur ihrer selbst. Da toppt die Realität die Fiktion. Das ins noch Absurdere zu übersteigern kann man machen, aber es verfehlt halt - zumindestens beim mir - seine Wirkung. Das bekommt zum Beispiel Idiocracy von 2006 viel besser hin. Vielleicht gelingt ihm das nur, weil er entstanden ist, bevor er von der Realität eingeholt wurde und heute fast schon dokumentarisch wirkt. Das ist aber egal, weil er ins schwarze trifft.
Und dann so Kleinigkeiten wie: Mickey Nummer 18 ist ein unsympathischer Charakter, weil ein Wissenschaftler über das Kabel stolpert und kurz der Stecker gezogen wird. Klar, das erleichtert mir, ihn als Antagonisten wahrnehmen und mich easy von ihm durch den zu erwartenden Heldentod zu trennen. Das ist mir zu billig. Damit verschenkt die Story viel Potenzial für feine Nuancen.
Irgendwie wollte der Film zu viel, und hat für die Laufzeit von 2.5 Stunden nix wirklich erreicht. Zu vieles wird mal kurz an der Oberfläche angekratzt und dann liegen gelassen. Da bietet manche Episode aus Love Death and Robots, Black Mirror, oder von mir aus auch Oats Studios mehr Substanz. Das Regiedebüt von Duncan Jones Moon aus dem Jahr 2009 geht auch geschickter mit der Prämisse um.
Fazit: Statt Mickey 17 lieber die genannten Alternativen anschauen!