Die Gestenzeichnung

Zuletzt aktualisiert am 15. Februar 2024 1 Minute

Das ist für mich das spannendste: Weg von der Statik, hin zur Dynamik. Die Gestenzeichnung ist eine elementare Technik für das schnelle zeichnerische Erfassen von dynamischen Bewegungen, aber auch statischen Haltungen.

Ich finde es wichtig um emotionale Zustände dar zu stellen. Entweder eine eigene Emotion, oder zwischenmenschliche Emotionen. Emotionen sind erst mal individuelle, vielschichtige, komplexere, nicht sichtbare Abläufe im Inneren - Gedanken und Gefühle. Teile davon werden außen sichtbar, in den Formen von Sprache, zu denen wir fähig sind. Wir benutzen unmittelbar unsere Stimme, oder unsere Körpersprache. Körpersprache drückt sich durch Mimik im Gesicht aus, oder durch Gesten des restlichen Körpers.

Wir können zwischen Kleinen, stillen Gesten und großen, lauten, expressiven, theatralischen Gesten unterscheiden. Die stillen Gesten sind meiner Meinung nach spannender, da sie nicht so eindeutig (langweilig) sind und zur Entschlüsselung die Aufmerksamkeit des Betrachters erfordern.

Ich kann also meiner abgebildeten Person - meinem Hauptdarsteller - durch (kleine, unscheinbare) Gesten einen Ausdruck verleihen.

Bildgestaltung

Emotionen kann ich natürlich auch durch Bildgestaltung transportieren. Sie kann beim Betrachter etwas auslösen, und ich kann das bewusst steuern. Das gibt dann quasi eine zusätzliche Ebene im Bild - siehe

Ich kann eine Spannung erzeugen, in dem ich beide Konzepte leicht entgegengesetzt einsetze.

Wird fortgesetzt