175 Zitate über Politik

Zuletzt geändert: 26. Oktober 2020
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  1. Aber der Staat lügt in allen Zun­gen des Guten und Bösen; und was er auch redet, er lügt — und was er auch hat, gestoh­len hat er’s. Ach, auch euch, ihr gro­ßen See­len, raunt er sei­ne düs­te­ren Lügen! — Fried­rich Wil­helm Nietzsche
  2. Es muss wie­der Debat­ten über die gro­ßen Fra­gen unse­rer Gesell­schaft geben und nicht nur Dis­kus­sio­nen über die Kom­ma­set­zung in Geset­zes­ent­wür­fen. — Hei­ko Maas
  3. Eine Poli­tik ohne Wer­te ist wert­los; ohne geis­ti­ge Per­spek­ti­ve ver­liert sie Rea­li­tät, Rich­tung und Sinn. — Hel­mut Kohl
  4. Wir beschlie­ßen etwas, stel­len das dann in den Raum und war­ten eini­ge Zeit ab, was pas­siert. Wenn es dann kein gro­ßes Geschrei gibt und kei­ne Auf­stän­de, weil die meis­ten gar nicht begrei­fen, was da beschlos­sen wur­de, dann machen wir wei­ter — Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt. — Jean-Clau­de Juncker
  5. Das Ille­ga­le erle­di­gen wir sofort, das Ver­fas­sungs­wid­ri­ge dau­ert etwas län­ger. — Hen­ry A. Kissinger
  6. Deut­sche Ord­nungs­po­li­tik, die die unter­schied­li­chen Sphä­ren abgrenz­te und damit Poli­tik begrenz­te, ist alt­mo­disch in Euro­pa. — Roland Tichy
  7. Poli­tik muss sich zu defi­nie­ren ver­mö­gen, muss die Fähig­keit haben, Abschied zu neh­men vom Anspruch, das Abso­lu­te zu gestal­ten. — Joa­chim Gauck
  8. Auf­ga­be der Poli­tik ist es, die lang­fris­ti­gen deut­schen Inter­es­sen zu erken­nen und kon­se­quent zu ver­tre­ten. — Richard von Weizsäcker
  9. Poli­tik: Mär­chen­stun­de für Erwach­se­ne! — Franz Kern (bio­franz)
  10. »Frei­heit, Gleich­heit, Brü­der­lich­keit!« – Schwär­mer haben die­sen Ruf erfun­den; Schur­ken machen sich ihn zunut­ze. — Otto Ernst
  11. Kommt dir Poli­tik ins Haus, schleicht sich die Lie­be zur Tür hin­aus. — Wolf­gang Madjera
  12. In der Poli­tik dürf­te man sich nicht ein­mal an Vor­bil­der hal­ten, da die Zei­ten sich unauf­hör­lich ver­än­dern, und Ein­sicht in die sich bil­den­de Gegen­wart die Sum­me davon aus­macht. — Leo­pold von Ranke
  13. Die Din­ge müs­sen geheim und im Dun­keln getan wer­den. — Jean-Clau­de Juncker
  14. Poli­tik braucht Gespür für das Mach­ba­re, auch für das dem ande­ren Zumut­ba­re. — Hel­mut Kohl
  15. Zahl­rei­che Stu­di­en haben belegt, dass die Bedürf­nis­se des Durch­schnitts­bür­gers bei der Gestal­tung von Poli­tik fast kei­ne Rol­le spie­len. — Robert B. Reich
  16. Die Zukunft wird nicht gemeis­tert von denen, die am Ver­gan­ge­nen kle­ben. — Wil­ly Brandt
  17. Revo­lu­tio­nä­re For­de­run­gen haben in Zei­ten fried­li­cher Gestimmt­heit die Kraft einer Fehl­zün­dung. — Chris­ta Schyboll
  18. Die Poli­tik bedeu­tet ein star­kes lang­sa­mes Boh­ren von har­ten Bret­tern mit Lei­den­schaft und Augen­maß zugleich. — Max Weber
  19. In allen Staa­ten und unter allen Regie­rungs­for­men ist Poli­tik das Schind­lu­der­spiel der Mäch­ti­gen mit den Schwa­chen. — Otto Ernst
  20. Die Poli­tik hat kei­ne Zeit für Gefüh­le und Mensch­lich­keit. Man betreibt sie gleich andern Gewer­ben: Zum eig’nen Gewinn und zum frem­den Ver­der­ben. — Wolf­gang Madjera
  21. In der Poli­tik gibt es nichts Düm­me­res als alter Groll. — Camil­lo Ben­so von Cavour
  22. Zwar soll­te nie­mand behaup­ten, daß unse­re füh­ren­den Poli­ti­ker die lang­fris­ti­gen Trends, ihre Chan­cen und ihre Gefah­ren nicht im Blick hät­ten […], aber im Vor­der­grund steht für sie zwangs­läu­fig das Kurz­fris­ti­ge, das sich in den obli­ga­ten Neun­zig-Sekun­den-State­ments unse­res Fern­se­hens noch eini­ger­ma­ßen abhan­deln läßt. — Roman Herzog
  23. Ich bin seit 30 Jah­ren in der Poli­tik – das ist Glücks­spiel genug. — Horst Seehofer
  24. Lasst uns nie aus Angst ver­han­deln, aber lasst uns auch nie Angst vor Ver­hand­lun­gen haben. — John Fitz­ge­rald Kennedy
  25. Was poli­tisch wünsch­bar ist, wird gemacht; die Wirt­schaft hat zu fol­gen. Und mit Wirt­schaft wer­den ein­sei­tig Kon­zer­ne und Unter­neh­mer ver­stan­den. Das Leben der Men­schen dage­gen ist Poli­tik, die per Gesetz gestal­tet wird. — Roland Tichy
  26. Ein Kom­pro­miß, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu tei­len, daß jeder meint, er habe das größ­te Stück bekom­men. — Lud­wig Erhard
  27. Noch nie war der Pro­zeß poli­ti­scher Ent­schei­dungs­fin­dung so kom­pli­ziert wie heu­te. — Roman Herzog
  28. Wo Popu­lis­mus wächst, lie­gen Ängs­te zugrun­de, auf die Poli­tik wohl noch kei­ne aus­rei­chen­de Ant­wort gefun­den hat. — Frank-Wal­ter Steinmeier
  29. Es ist das in der Poli­tik immer so, als wenn man mit unbe­kann­ten Leu­ten in einem unbe­kann­ten Lan­de geht. Wenn der eine sei­ne Hand in die Tasche steckt, so zieht der ande­re sei­nen Revol­ver schon. — Otto Fürst von Bismarck
  30. Wenn dem Lamm der Löwe lieb­kost, so hört das Lamm nie auf, ihm nach­zu­gehn. — Wil­liam Shakespeare
  31. Beschäf­t’­ge stets die schwind­lich­ten Gemü­ter mit frem­dem Zwist, daß Wir­ken in der Fer­ne das Ange­den­ken vori­ger Tage ban­ne! — Wil­liam Shakespeare
  32. Der Mensch kann den Strom der Zeit nicht schaf­fen und nicht len­ken, son­dern nur auf ihm fah­ren und steu­ern, um mit mehr oder weni­ger Erfah­rung und Geschick den Schiff­bruch zu ver­mei­den. — Otto Fürst von Bismarck
  33. die Beschäf­ti­gung mit uns sel­ber, die Art unse­res Sehens, die Art unse­res Emp­fin­dens, sie bil­den auch unser Gewis­sen. Und unser Gewis­sen hängt mit unse­rer Moral zusam­men. Und unse­re Moral mit unse­rem Ver­stand. Und wenn wir Ver­stand haben ohne Moral wird dar­aus eine Poli­tik, die die­se Welt zugrun­de rich­tet — Joa­chim Gauck
  34. Die gan­ze Kunst der Poli­tik besteht dar­in, sich der Zeit­um­stän­de rich­tig zu bedie­nen. — Lud­wig XIV. der Sonnenkönig
  35. Poli­ti­sche Maß­nah­men zu fin­den ist ein­fach. Macht­struk­tu­ren zu ändern dage­gen ist schwer. — Robert B. Reich
  36. Zwang und Not, nicht geschrie­be­ne Ver­trä­ge und Ver­pflich­tun­gen trei­ben den Herr­scher dazu, sein Wort zu hal­ten. — Nic­colò Machiavelli
  37. Tei­le und herr­sche! — Phil­ipp II. von Mazedonien
  38. Was mora­lisch falsch ist, kann nicht poli­tisch rich­tig sein. — Wil­liam Ewart Gladstone
  39. Jeder weiß, wel­che Refor­men wir brau­chen, aber nie­mand weiß, wie wir sie ein­füh­ren und danach eine Wahl gewin­nen kön­nen. — Jean-Clau­de Juncker
  40. Ich glau­be nicht, daß die­je­ni­gen recht haben, die mei­nen, Poli­tik besteht dar­in, zwi­schen schwarz und weiß zu wäh­len. Man muß sich auch häu­fig zwi­schen den ver­schie­de­nen Schat­tie­run­gen des Grau hin­durch­fin­den. — Wil­ly Brandt
  41. Der Kapi­ta­lis­mus genießt unter der Demo­kra­tie einen Vor­teil: sei­ne Fein­de sind, selbst wenn er ange­grif­fen wird, zer­streut und schwach, und er ist gewöhn­lich leicht imstan­de, die eine Hälf­te gegen die ande­re zu bewaff­nen und sich so bei­der zu ent­le­di­gen. — Hen­ry Lou­is Mencken
  42. Ich has­se alle Pfu­sche­rei wie die Sün­de, beson­ders aber die Pfu­sche­rei in Staats­an­ge­le­gen­hei­ten, wor­aus für Tau­sen­de und Mil­lio­nen nichts als Unheil her­vor­geht. — Johann Wolf­gang von Goethe
  43. Wirt­schaft braucht kei­ner mehr, wenn die Poli­tik sie außer Kraft setzt. — Roland Tichy
  44. Das Recht muß nie der Poli­tik, wohl aber die Poli­tik jeder­zeit dem Rech­te angepaßt wer­den. Alle Poli­tik muß ihr Knie vor dem Rech­te beu­gen. — Imma­nu­el Kant
  45. Eine kul­tu­rel­le Außen­po­li­tik der Zukunft muß sich am Aus­tausch von Erfah­run­gen, am Ler­nen von­ein­an­der, am Tes­ten zukunfts­wei­sen­der, wenn auch manch­mal noch uner­prob­ter Ideen ori­en­tie­ren. Wir müs­sen also mehr als bis­her ande­ren zuhö­ren und von ande­ren ler­nen. — Roman Herzog
  46. Poli­tik kann man nicht ohne Popu­lis­mus machen. — Ken­an Kolat
  47. Poli­tik, das ist die Frei­statt, wo Ver­bre­chen, die sonst Gefäng­nis oder Tod zur unver­meid­li­chen Fol­ge hät­ten, wo Ver­rä­te­rei­en, die sonst zu flam­men­der Empö­rung auf­rie­fen, wo Lügen, die sonst im all­ge­mei­nen Hohn­ge­läch­ter unter­gin­gen, nicht nur von die­sen sonst natür­li­chen Kon­se­quen­zen bewahrt zu blei­ben pfle­gen, son­dern wo all die­se Ver­bre­chen, Ver­rä­te­rei­en und Lügen als durch­aus natür­li­che, wenn nicht gar rüh­mens­wer­te Bestä­ti­gun­gen der mensch­li­chen Natur ange­se­hen wer­den. — Arthur Schnitzler
  48. Bilan­zen der Poli­tik gewin­nen ihre Bedeu­tung nicht aus sich selbst, son­dern aus der Zweck­be­stim­mung, aus der Sinn­ge­bung des Staa­tes und des Gemein­we­sens. — Hel­mut Kohl
  49. Poli­tik ist unblu­ti­ger Krieg, und Krieg ist blu­ti­ge Poli­tik. — Mao Tse-Tung
  50. Es hat kei­nen Zweck, sich vor der gesellschaftli­chen Wirklich­keit zu ver­stecken. — Richard von Weizsäcker
  51. Es ist eine fal­sche Nach­gie­big­keit gegen die Men­ge, wenn man ihnen die Emp­fin­dun­gen erregt, die sie haben wol­len, und nicht, die sie haben soll­ten. — Johann Wolf­gang von Goethe
  52. Poli­tik ist nicht die Kunst des Kom­pro­mis­ses, son­dern die Kunst der Syn­the­se. Kom­pro­miß bedeu­tet Eini­gung, die Hal­bie­rung bei­der Posi­tio­nen. Syn­the­se heißt Eini­gung nach dem Prin­zip der Ver­meh­rung: Sie kom­po­niert aus zwei Posi­tio­nen eine drit­te. — Hans Kasper
  53. Für eine Nati­on ist nur das gut, was aus ihrem eige­nen all­ge­mei­nen Bedürf­nis her­vor­ge­gan­gen, ohne Nach­äf­fung einer ande­ren. Denn was dem einen Volk auf einer gewis­sen Alters­stu­fe wohl­tä­ti­ge Nah­rung sein kann, erweist sich viel­leicht für ein ande­res als ein Gift. Alle Ver­su­che, irgend­ei­ne aus­län­di­sche Neue­rung ein­zu­füh­ren, wozu das Bedürf­nis nicht im tie­fen Kern der eige­nen Nati­on wur­zelt, sind daher töricht. — Johann Wolf­gang von Goethe
  54. Ich bin völ­lig unpo­li­tisch. Die Poli­tik ist ein schmut­zi­ges Geschäft, von dem ich mich fern­hal­te. — Bri­git­te Bardot
  55. Poli­tik ist auch ein schmut­zi­ges, mehr aber noch ein schlau­chen­des Geschäft. — Rudolf Augstein
  56. Wir kön­nen die Uhren vor­stel­len, die Zeit geht aber des­halb nicht rascher, und die Fähig­keit zu war­ten, wäh­rend die Ver­hält­nis­se sich ent­wi­ckeln, ist eine Vor­be­din­gung prak­ti­scher Poli­tik. — Otto Fürst von Bismarck
  57. Eine Par­tei muss die Tages­po­li­tik begrei­fen und kraft­voll gestal­ten. — Hel­mut Kohl
  58. Fried­li­che Koexis­tenz ist, wenn man auch in einem Kla­vier­kon­zert noch die ers­te Gei­ge spie­len kann. — Ger­hard Uhlenbruck
  59. Mit den Wor­ten haben sich die Wer­te ver­scho­ben: Alles ist irgend­wie Demo­kra­tie, alles ver­han­del­bar, alles per Mehr­heits­ent­schei­dung her­stell­bar. — Roland Tichy
  60. Der Staats­mann muß die Din­ge recht­zei­tig her­an­na­hen sehen und sich dar­auf ein­rich­ten. Ver­säumt er das, so kommt er mit sei­nen Maß­re­geln meist zu spät. — Otto Fürst von Bismarck
  61. Mei­ne Geg­ner wer­fen mir vor, ich stel­le die Segel nach dem Win­de. Dar­in besteht ja gera­de die Kunst des Segelns! — Otto Fürst von Bismarck
  62. In Zei­ten der Pola­ri­sie­rung muss man den Mut haben, deut­lich dage­gen zu hal­ten. Wir brau­chen kla­re Bot­schaf­ten, dür­fen uns nicht in Details ver­lie­ren. — Mar­tin Schulz
  63. Der hohe Lebens­stan­dard ist ein Ziel, für das zwar vie­le leben wol­len, für das aber im Ernst­fall nie­mand ster­ben wird. — Mal­com Muggeridge
  64. Der Poli­ti­ker denkt an die nächs­ten Wah­len, der Staats­mann an die nächs­te Genera­ti­on. — Wil­liam Ewart Gladstone
  65. Pres­ti­ge nennt man die Dau­men­schrau­ben, die man auch einer Welt­macht anle­gen kann. — Geor­ge Frost Kennan
  66. Poli­tisch kor­rekt ist prak­tisch unver­bind­lich. — Tom Borg
  67. Es mag fünf­zig Jah­re dau­ern, bis poli­ti­sche Miß­grif­fe offen­kun­dig wer­den und ihre letz­ten Kon­se­quen­zen tra­gen, aber schließ­lich legt die Geschich­te Rech­nung für jeden Feh­ler vor, und sie ist pein­li­cher dabei als unse­re preu­ßi­sche Ober­rech­nungs­kam­mer. — Otto Fürst von Bismarck
  68. Zwi­schen Staa­ten gibt es kei­ne Freund­schaft, son­dern nur Alli­an­zen. — Charles de Gaulle
  69. Dass Ban­ken ohne Markt­zu­gang Kre­di­te gewährt wer­den, die damit Anlei­hen des eige­nen Staa­tes finan­zie­ren, der selbst ohne Markt­zu­gang ist, fin­de ich mit Blick auf das Ver­bot der mone­tä­ren Staats­fi­nan­zie­rung nicht in Ord­nung. — Jens Weidmann
  70. Ver­ständ­li­che Spra­che bei einem Poli­ti­ker zeugt von gutem Gewis­sen. — André Malraux
  71. In der Poli­tik soll man weni­ger ver­su­chen, neue Gele­gen­heit zu schaf­fen, als die sich bie­ten­den zu nut­zen. — Fran­çois VI. Her­zog de La Rochefoucauld
  72. Poli­tik, segt de Bûr, ist anners seg­gen as dôn. — Sprichwort
  73. Knap­pe Mehr­hei­ten sind kein Hin­der­nis für eine wirk­sa­me Poli­tik. — Wil­ly Brandt
  74. In der Poli­tik wird Rat­lo­sig­keit oft mit Geduld ver­wech­selt. — Roger Peyrefitte
  75. Poli­tik muß jeder­manns Sache wer­den. Man darf sie nicht den Fach­leu­ten über­las­sen. — Gus­tav Heinemann
  76. In der Poli­tik geht es nicht dar­um, recht zu haben, son­dern recht zu behal­ten. — Kon­rad Adenauer
  77. Die Trieb­fe­der der Poli­tik ist meist Eitel­keit, Ehr­geiz, Macht­wil­le, nur sel­ten Hab­sucht und noch sel­te­ner der unei­gen­nüt­zi­ge Wil­le, einer Idee oder einer Men­schen­grup­pe zu die­nen. — Richard Graf von Coudenhove-Kalergi
  78. Rich­tig ist, was funk­tio­niert. — Ger­hard Schröder
  79. Ein Mit­tel zum Schut­ze einer jeden Mon­ar­chie besteht dar­in, daß man kei­nen ein­zi­gen Mann groß macht, son­dern, wenn es sein muß, nur meh­re­re, die sich gegen­sei­tig in Schach hal­ten. — Aristoteles
  80. In der Poli­tik darf man nicht ver­su­chen, mit dem Kinn eine Faust k.o. zu schla­gen. — Sven Olof Palme
  81. Innen­po­li­tik ist die Kunst, ver­schie­de­ne Mei­nun­gen unter einen Hut zu brin­gen, der kein Helm ist. — Hans Hen­ny Jahnn
  82. Die Auf­ga­be der Poli­tik liegt in der mög­lichst rich­ti­gen Vor­aus­sicht des­sen, was ande­re Leu­te unter gege­be­nen Umstän­den tun wer­den. — Otto Fürst von Bismarck
  83. Geduld ist eine Grund­tu­gend der Poli­tik — solan­ge man sie nicht mit der Aus­dau­er ver­wech­selt, Fehl­schlä­ge in unbe­grenz­ter Zahl hin­zu­neh­men. — Hans Kasper
  84. Das per­ma­nen­te Anein­an­der­rei­hen von Miss­ver­ständ­nis­sen nennt man Poli­tik. — Franz Kern (bio­franz)
  85. Poli­ti­sche Tages­er­fol­ge kön­nen im Bewußt­sein eines Vol­kes ver­blas­sen. Was aber bleibt und wei­ter­wirkt, ist die Kraft und Geschlos­sen­heit einer Hal­tung, hin­ter der eine Idee steht. — Kon­rad Adenauer
  86. Es ist in der Poli­tik nie­mals mög­lich, mathe­ma­ti­sche Bewei­se zu geben. — Otto Fürst von Bismarck
  87. Wenn sich Ter­ror in Poli­tik wan­delt, sind Poli­ti­ker nicht auto­ma­tisch alle abge­dank­te Ter­ro­ris­ten. — Chris­ta Schyboll
  88. Lebens­stan­dard ist kein wür­di­ger Ehr­geiz für eine Nati­on. — Charles de Gaulle
  89. Poli­tik muss so gestal­tet wer­den, dass sie nicht Eitel­kei­ten bedient, nicht auf Wir­kung in der Öffent­lich­keit bedacht ist, son­dern dass sie Ergeb­nis­se erzielt. — Karl-Theo­dor zu Guttenberg
  90. Die Poli­tik gleicht der Sphinx der Fabel: Sie ver­schlingt alle, die ihre Rät­sel nicht lösen. — Antoi­ne de Rivarol
  91. Auf dem Gebiet, das die größ­te Nüch­tern­heit ver­langt — näm­lich in der Poli­tik — pfle­gen sich die größ­ten Lei­den­schaf­ten aus­zu­to­ben. — Sig­mund Graff
  92. Poli­tik ist, daß man Got­tes Schritt durch die Welt­ge­schich­te hört, dann zuspringt und ver­sucht, einen Zip­fel sei­nes Man­tels zu fas­sen. — Otto Fürst von Bismarck
  93. Kon­fe­ren­zen sind die Brems­spu­ren der Geschich­te. — Hen­ri Troyat
  94. Poli­tik ist die Geschich­te in Akti­on. — Roger Butterfield
  95. Der Ver­trag ist ein Sys­tem, unter dem die Treu­en immer gebun­den, die Treu­lo­sen immer frei sind. — Robert Gil­bert Lord Vansittart
  96. Poli­tik ist ein Streit der Inter­es­sen, der sich als Wett­streit der Prin­zi­pi­en mas­kiert. — Ambro­se Bierce
  97. In der Frak­ti­on ver­liert der Volks­ver­tre­ter den Blick für das All­ge­mei­ne. — Otto Fürst von Bismarck -
  98. In der Poli­tik ist es manch­mal wie bei der Gram­ma­tik. Ein Feh­ler, den alle bege­hen, wird schließ­lich als Regel aner­kannt. — André Malraux
  99. Ent­wor­fen bloß ist’s ein gemei­ner Fre­vel, voll­führt ist’s ein unsterb­lich Unter­neh­men; und wenn es glückt, so ist es auch ver­ziehn, denn aller Aus­gang ist ein Got­tes­ur­teil. — Fried­rich Schiller
  100. Er wird ein gro­ßer König wer­den; er sagt kein Wort von dem, was er denkt. — Jules Mazarin
  101. Keim­freie Poli­tik ver­trägt nur labor­ge­prüf­tes Wäh­ler­pu­bli­kum. — Chris­ta Schyboll
  102. Die Poli­tik ist eine Art Inten­siv­sta­ti­on — sie hält uns dau­ernd in Atem. — Ron Kritzfeld
  103. In einund­ein­halb Jah­ren, mei­ne Her­ren, läßt sich viel Böses tun, aber nur wenig Gutes schaf­fen. — Otto Fürst von Bismarck
  104. Die gan­ze Kunst der Poli­tik besteht dar­in, das lang­fris­tig Not­wen­di­ge kurz­fris­tig mehr­heits­fä­hig zu machen. — Richard von Weizsäcker
  105. Diplo­ma­ten sind Leu­te, die man auf Rei­sen schickt, um zum Bes­ten ihres Lan­des zu lügen. — Sir Hen­ry Wotton
  106. Ihr Köni­ge und Herr­scher, fürch­tet die Zwie­tracht! Wecket nicht den Streit aus sei­ner Höh­le, wo er schläft; denn, ein­mal erwacht, bezähmt er spät sich wie­der! Enkel erzeugt er sich, ein eiser­nes Geschlecht. — Fried­rich Schiller
  107. Poli­tik ist der Mut zu Prio­ri­tä­ten. — Nor­bert Blüm
  108. Man muß sich von einem poli­ti­schen Geg­ner nicht unbe­dingt mit einem Fuß­tritt ver­ab­schie­den, wenn man es mit einem Hän­de­druck tun kann. — Edgar Faure
  109. Unwan­del­bar­keit in der Poli­tik ist nur ein ande­rer Aus­druck für Man­gel an Ver­stand. — Charles-Mau­rice de Talleyrand-Périgord
  110. Die Arbeit als Außen­mi­nis­ter wäre sehr schön, wenn es das Inland nicht gäbe. — Joseph Luns
  111. Nichts mehr bedarf eine Nati­on als einen Über­fluß an edlen Män­nern, die sich dem All­ge­mei­nen wid­men. — Leo­pold von Ranke
  112. Am längs­ten hal­ten die Bünd­nis­se, deren Part­ner ein­an­der nicht umar­men, son­dern auf Tuch­füh­lung blei­ben. — Mal­com Muggeridge
  113. In der inter­na­tio­na­len Poli­tik geht es nie um Demo­kra­tie oder Men­schen­rech­te. Es geht um die Inter­es­sen von Staa­ten. Mer­ken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichts­un­ter­richt erzählt. — Egon Bahr
  114. Ich kann ver­si­chern: Die Poli­tik ist kei­ne Wis­sen­schaft, die man ler­nen kann. Sie ist eine Kunst, und wer sie nicht kann, der bleibt bes­ser davon! — Otto Fürst von Bismarck
  115. Die trau­ri­ge Pflicht der Poli­tik ist das Eta­blie­ren von Gerech­tig­keit in einer sün­di­gen Welt. — Rein­hold Niebuhr
  116. Was frem­de Hil­fe sei, das fühlst du, Land, all­hier: Die Hil­fe half sich selbst; das Frem­de ließ man dir. — Fried­rich Frei­herr von Logau
  117. Zur Poli­tik gehört auch die Gabe, selbst zu jam­mern, wenn man ande­ren auf die Füße tritt. — Hen­ri Tisot
  118. Grund­sät­ze, Freund, Prin­zi­pi­en sind’s, die den Staats­mann füh­ren, sie geben Hal­tung, hält man sie, und las­sen sich igno­rie­ren. — Franz Grillparzer
  119. Ich sehe die gro­ße Gefahr, dass die Poli­tik ein Spiel wird. Wahl­kämp­fe wer­den heu­te dadurch ent­schie­den, wel­cher Kan­di­dat sei­ne Frau bes­ser küsst. — Nor­bert Blüm
  120. Wenn man der Mas­se schmei­cheln will, nennt man sie Volk. Wenn man das Volk regie­ren will, betrach­tet man es als Mas­se. — Sig­mund Graff
  121. Es ist die Natur der Par­tei­en, ihre ursprüng­li­chen Feind­schaf­ten weit fes­ter zu bewah­ren als ihre ursprüng­li­chen Grund­sät­ze. — Tho­mas Babing­ton Macaulay
  122. Wenn der Tor sei­nen Brei nur hat, was küm­mert ihn dann Kir­che und Staat! — Freidank
  123. Tat­säch­lich und nor­ma­ler­wei­se gel­ten neun Zehn­tel der poli­ti­schen Tätig­keit den wirt­schaft­li­chen Auf­ga­ben des Augen­blicks, der Rest den wirt­schaft­li­chen Auf­ga­ben der Zukunft. — Walt­her Rathenau
  124. Man soll zwar dann und wann in der Poli­tik Ruhe haben, aber doch nicht zu häu­fig — Kon­rad Adenauer
  125. Wenn Du in Schwie­rig­kei­ten bist, gehe auf Rei­sen. — Sprichwort
  126. Die gan­ze Syn­op­se unse­rer Poli­tik liegt in den zwei Ver­sen von Bür­ger: Du hast uns lan­ge genug geknufft; man wird dich wie­der knuf­fen, Schuft. — Johann Gott­fried Seume
  127. Das Wort end­gül­tig gibt es nicht in der Spra­che der Poli­tik. — Ben­ja­min Dis­rae­li, Earl of Beaconsfield
  128. Poli­tik ist die Kunst, die Men­ge oder die Mehr­heit zu ken­nen und zu lei­ten; ihr Ruhm ist nicht, sie dahin zu lei­ten wohin sie will, son­dern wohin sie muß. — Joseph Joubert
  129. Ich bin fest davon über­zeugt, dass kal­ku­lier­ba­re Poli­tik auf Prin­zi­pi­en zurück­ge­führt wer­den muss, wenn sie nicht der Belie­big­keit zum Opfer fal­len soll. — Nor­bert Blüm
  130. Voll­kom­me­ne Poli­tik besteht dar­in, nie­mals das letz­te Motiv zu ent­hül­len. — Ben­ja­min Dis­rae­li, Earl of Beaconsfield
  131. Eine Woche ist in der Poli­tik eine lan­ge Zeit. — Harold Wilson
  132. Die Poli­tik ist ein Kampf­platz, auf dem das Ergeb­nis, das man erzielt, immer weit unter dem liegt, was man errei­chen möch­te. — Charles Alexis Hen­ri Clé­rel de Tocqueville
  133. Was mich an unse­rem poli­ti­schen Be trieb in der Bun­des­re­pu­blik am meis­ten nie­der­drückt, ist die Ver­ar­mung der Spra­che. — Rudolf Augstein
  134. Dar­an gewöhnt, die Din­ge von ver­schie­de­nen Sei­ten in ihrem Zusam­men­hang zu betrach­ten, hal­te ich es für gut, zuwei­len in klei­nen Sachen nach­zu­ge­ben, um gro­ße Resul­ta­te zu erzie­len, nament­lich in der Poli­tik. — Camil­lo Ben­so von Cavour
  135. Die meis­ten gro­ßen Poli­ti­ker haben ein Sys­tem wie alle gro­ßen Phi­lo­so­phen, das ihre Lebens­füh­rung gestimmt und sie bestän­dig dem glei­chen Ziel zustre­ben läßt. — Luc de Cla­piers Vauvenargues
  136. Wenn Reli­gi­on Opi­um fürs Volk ist, dann ist Poli­tik der Gol­de­ne Schuss. — Chris­ta Schyboll
  137. Poli­tik ist die Unter­hal­tungs­ab­tei­lung der Wirt­schaft. — Frank Zappa
  138. Die Klug­heit des Staats­man­nes besteht in der rich­ti­gen Wahl der Zeit. — Camil­lo Ben­so von Cavour
  139. Was wirt­schaft­lich ver­kehrt ist, kann poli­tisch nicht rich­tig sein. — Hans D. Barbier
  140. Das ist der Skan­dal: dass die Poli­tik sich nicht gegen das Dik­tat der Finanz­märk­te durch­set­zen kann. — Hei­ner Geißler
  141. Moder­ne Poli­tik ist im Grun­de ein Kampf nicht von Men­schen son­dern Kräf­ten. — Hen­ry Adams
  142. Inmit­ten der Ver­schleie­run­gen und Kunst­grif­fe die über die Men­schen herrscht, ist es nur die Auf­merk­sam­keit und Wach­sam­keit, die uns vor Über­ra­schun­gen ret­ten kann. — Jac­ques Bénig­ne Bossuet
  143. Prak­ti­sche Poli­tik besteht aus dem Igno­rie­ren von Fak­ten. — Hen­ry Adams
  144. Das Wis­sen um die mensch­li­che Natur ist der Anfang und das Ende der poli­ti­schen Erzie­hung. — Hen­ry Adams
  145. Wer soll noch mit Nach­druck spa­ren und refor­mie­ren, wenn er sich dar­auf ver­las­sen kann, dass Schul­den erlas­sen wer­den? — Horst Seehofer
  146. Die Oppo­si­ti­on scheint manch­mal zu ver­ges­sen, dass wir hier Poli­tik machen und kei­ne Thea­ter­vor­stel­lung geben. — Joseph ‘Josch­ka’ Fischer
  147. Wer in Washing­ton nicht para­no­id ist, spinnt. — Hen­ry A. Kissinger
  148. Koexis­tenz heißt fried­lich neben­ein­an­der auf­rüs­ten. — Wolf­ram Weidner
  149. Poli­tik machen: den Leu­ten soviel Angst ein­ja­gen, daß ihnen jede Lösung recht ist. — Wolf­ram Weidner
  150. Die mensch­li­chen Kon­tak­te beein­flus­sen min­des­tens zu 60 Pro­zent die poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen. — Didier Burkhalter
  151. Einem Vol­ke kann man nicht phil­an­thro­pisch hel­fen, son­dern ein­zig und allein poli­tisch. — Theo­dor Herzl
  152. Bür­ger­initia­ti­ven ver­tre­ten das Volk gegen­über den Volks­ver­tre­tern. — Wolf­ram Weidner
  153. Alle gro­ße poli­ti­sche Akti­on besteht im Aus­spre­chen des­sen, was ist, und beginnt damit. Alle poli­ti­sche Klein­geis­te­rei besteht in dem Ver­schwei­gen und bemän­teln des­sen, was ist. — Fer­di­nand Lassalle
  154. Die Poli­tik ist die Wis­sen­schaft von der Frei­heit: die Beherr­schung des Men­schen durch den Men­schen, gleich­viel hin­ter wel­chem Namen sie sich ver­ber­gen mag, ist Unter­drü­ckung, die höchs­te Voll­kom­men­heit der Gesell­schaft fin­det sich in der Ver­ei­ni­gung von Ord­nung und Anar­chie. — Pierre Joseph Proudhon
  155. Die Poli­tik braucht unter­schied­li­che Typen: die Ram­pen­sau, den Nach­denk­li­chen, den eher Bauch­ge­steu­er­ten und hof­fent­lich auch den, der mit Augen­maß eine gera­de Fur­che zieht. — Frank-Wal­ter Steinmeier
  156. Der Zweck jeder poli­ti­schen Ver­ei­ni­gung ist die Erhal­tung der natür­li­chen und ewi­gen Men­schen­rech­te. Die­se sind: Frei­heit, Eigen­tum, Sicher­heit und Wider­stand gegen Unter­drü­ckung. — Marie-Joseph Motier, Mar­quis de La Fayette
  157. Frei­heits­kämp­fer opfern alles für ihr Volk, auch ihr Volk. — Wolf­ram Weidner
  158. Das Dra­ma ist die Stim­mung eines Jahr­hun­derts, indem die Poli­tik ein stän­di­ges Mimen­spiel ist. — Hono­ré de Balzac
  159. Poli­tik muss nicht humor­los sein. Aber Poli­tik ist kei­ne Unter­hal­tung, denn es geht um die Res Publi­ca und die ist eine sehr ernst­haf­te Ver­an­stal­tung. — Peer Steinbrück
  160. Der poli­ti­sche Jour­na­lis­mus ist kei­ne Lebens­ver­si­che­rung: das Risi­ko erst gibt sei­nen bes­ten Antrieb. — Carl von Ossietzky
  161. Poli­ti­sche Klug­heit ver­langt, dass man beim Kampf für das Gute die rich­ti­gen Mit­tel anwen­det. — Frank-Wal­ter Steinmeier
  162. Zwei­fel­los ver­mag die Poli­tik Groß­ar­ti­ges zu schaf­fen, aber nur das Herz voll­bringt Wun­der. — Geor­ge Sand
  163. Fast alles, was wir Miss­brauch nen­nen, war ein Heil­mit­tel in poli­ti­schen Ein­rich­tun­gen. — Joseph Joubert
  164. Ich bin kein Staats­mann. Ich kann nur sagen, was ich glau­be, was Poli­ti­ker machen sol­len. Poli­tik ist, wie man ger­ne sagt, die Kunst des Mög­li­chen. — Des­mond Tutu
  165. Wir sind kei­ne Erwähl­ten, wir sind Gewähl­te. Des­halb suchen wir das Gespräch mit allen, die sich um die­se Demo­kra­tie bemü­hen. — Wil­ly Brandt
  166. Poli­ti­sches Bünd­nis: In der inter­na­tio­na­len Poli­tik die Ver­ei­ni­gung zwei­er Die­be, die ihre Hän­de so tief in den Taschen des ande­ren ste­cken haben, dass sie nicht unab­hän­gig von­ein­an­der einen drit­ten aus­plün­dern kön­nen. — Ambro­se Bierce
  167. In der Poli­tik opfert man alles: sei­nen Freund, sei­nen Bru­der, sei­ne Frau, sein Gewis­sen. Nur sich sel­ber opfert man sel­te­ner. — Car­men Sylva
  168. Die Poli­tik gleicht der Wüs­te: Ein Wind­stoß bil­det einen hohen Berg, und die Fata Mor­ga­na sind häu­fig und gefähr­lich. — Car­men Sylva
  169. Was alle angeht, kön­nen nur eini­ge weni­ge lösen. — Ger­hard Kocher
  170. In allen Par­la­men­ten der Welt ist ja kei­ner, der auf dem Wege von der Oppo­si­ti­on zur Regie­rung nicht ein wenig mit sei­ner Ver­gan­gen­heit gebro­chen hät­te. — Theo­dor Herzl
  171. Erfolg in der Poli­tik beruht auf 10 % Inspi­ra­ti­on, 60 % Tran­spi­ra­ti­on und 30 % Kon­spi­ra­ti­on. — Ger­hard Kocher
  172. Das ist das Schick­sal eines Kanz­lers der Gro­ßen Koali­ti­on: er hat kei­ne grand que­rel­le, er hat tau­send peti­tes que­rel­les, tau­send klei­ne Strei­tig­kei­ten Tag um Tag zu erle­di­gen. Ich habe manch­mal das Gefühl gehabt: Ich bin eher Inha­ber einer Repa­ra­tur­werk­statt als der eines Groß­be­triebs. — Kurt Georg Kiesinger
  173. Poli­tik ist die Büh­ne, auf der die Souf­fleu­re manch­mal deut­li­cher zu hören sind als die Akteu­re. — Igna­zio Silone
  174. Die Poli­tik ver­dirbt den Cha­rak­ter. — Eugen Sierke
  175. So oft der Krebs uns­rer Poli­tik sei­ne Scha­le ändert, er bleibt doch ein Krebs. — Wolf­gang Menzel
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