PULMAN Problemlösungsmethodik

Zuletzt geändert: 10. September 2020
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Eine prak­tisch-schi­cke Metho­de um Pro­ble­me aller Art zu lösen. PULMAN steht für… 

  1. Problem
  2. Ursa­chen
  3. Lösun­gen
  4. Mass­nah­men
  5. Akti­ons­plä­ne
  6. Nach­kon­trol­len

Dazu hab ich vor ewi­gen Zei­ten ein klei­nes Script ver­fasst, das es hier zum run­ter­la­den gibt. Also, wenns mal eng wird, cool blei­ben und reinschauen: 

  1. Pro­ble­me
    • Ins­be­son­de­re für Pro­blemart A gibt es zwei Ansätze
    • Zur Erfas­sung eines Pro­blems wenn mög­lich zunächst 5 Fra­gen stellen
    • Meta­plan unter­stützt einen sys­te­ma­ti­schen Infor­ma­ti­ons- und Ideen­aus­tausch in einer Gruppe
    • Bei Inter­views ist eine gute Vor­be­rei­tung wichtig
    • Ein Logik­baum zer­legt ein Pro­blem in ein­zel­ne Komponenten
    • Die Zer­le­gung kann je nach Hier­ar­chie und The­ma­tik mit unter­schied­li­chen Ele­men­ten erfolgen
    • Das Geschäfts­sys­tem folgt der Wert­schöp­fungs­ket­te im Unternehmen
    • Logik­bäu­me sind ein wich­ti­ges Werk­zeug zur Struk­tu­rie­rung, erset­zen jedoch nicht die eige­ne Kreativität
    • Kenn­zif­fern­ver­glei­che hel­fen beim Erken­nen von Pro­ble­men : Benchmarking
    • Prio­ri­sie­rungs­ma­trix hilft bei der Aus­wahl der zu bear­bei­ten­den Teilprobleme
    • Ein­ord­nen von Teil­pro­zes­sen in die Prio­ri­sie­rungs­ma­trix kann durch METAPLAN unter­stützt werden
    • Um die Pro­blem­lö­sung in die rich­ti­ge Rich­tung zu trei­ben muß zu Beginn ein Ziel fest­ge­legt werden
    • Doku­men­ta­ti­ons­blatt.
  2. Ursa­chen
    • Der Ein­satz der Werk­zeu­ge hängt von Kennt­nis- Erfah­rungs­stand des Teams ab
    • Der Hypo­the­sen­baum ist ein hilf­rei­ches Werk­zeug zur Ursachenforschung
    • Der Hypo­the­sen­baum kann als ers­te mög­li­che Pro­ble­m­ur­sa­che die vier M ́s untersuchen
    • Die vier M ́s kön­nen eine ers­te mög­li­che Struk­tur für den Hypo­the­sen­baum liefern
    • Kon­trol­len hel­fen Hypo­the­sen über Pro­ble­m­ur­sa­chen zu untersuchen
    • ABC Ana­ly­sen hel­fen, wich­ti­ge von unwich­ti­gen Ursa­chen zu unterscheiden
    • Am Bei­spiel von Kun­den­re­kla­ma­tio­nen kann die ABC Ana­ly­se erläu­tert werden
    • Zur Erstel­lung der ABC-Dia­gram­me müs­sen die Beschwer­de­grün­de nach der Häu­fig­keit geord­net werden
    • Das ABC Dia­gramm stellt Beschwer­den nach Abhän­gig­keit dar
    • Bei der ISUE-Ana­ly­se wer­den gezielt mög­li­che Ursa­chen­fel­der betrachtet
    • Die Issue Ana­ly­se kommt schnell auf den Punkt
    • Als Ergeb­nis des zwei­ten Schrit­tes soll­ten die Haupt­ur­sa­chen des aus­ge­wähl­ten Pro­zes­ses erkannt sein
  3. Lösun­gen
    • Es ist nicht ent­schei­dend sofort auf die bes­te Lösung zu stoßen
    • Bei der Erar­bei­tung von Lösun­gen soll­ten eini­ge Regel ein­ge­hal­ten werden
    • Bei der For­mu­lie­rung von Lösungs­ideen wer­den bekann­te Ideen gesam­melt und neue Ideen entwickelt
    • Die Samm­lung bekann­ter Ideen aus eige­nen und aus frem­den Unter­neh­men kann Lösungs­vor­schlä­ge liefern.
    • Krea­ti­vi­täts­tech­ni­ken bie­ten Hil­fe­stel­lung zur Ent­wick­lung neu­ar­ti­ger Lösungsansätze
    • Zur Lösung neu­er Pro­ble­me müs­sen neben ver­ti­ka­lem, logi­schem Den­ken auch intui­tiv-krea­ti­ve Denk­tech­ni­ken ange­wen­det werden
    • Brain­stor­ming
    • Brain­wri­ting
    • 6–5‑3 Metho­de (Brain­wri­ting Verfahren)
    • Als Ergeb­nis des drit­ten PULMAN Schrit­tes soll­te eine bewer­te­te Lis­te der Lösungs­ideen vorliegen
    • Die Kom­mu­ni­ka­ti­on der Ergeb­nis­se soll­te logisch auf­ge­baut sein und visu­el­le Hilfs­mit­tel verwenden
    • Eine Logi­sche Grup­pe zielt auf die Ver­mitt­lung einer Empfehlung/Schlußfolgerung, die durch zahl­rei­che Aus­sa­gen gestützt wird 
    • Eine logi­sche Ket­te zielt auf die Ver­mitt­lung einer Emp­feh­lung bzw. Schluß­fol­ge­rung, wobei der Weg zur Pro­blem­lö­sung auf­ge­zeigt wird
    • Situa­ti­ons­ab­hän­gis soll­te ent­we­der die logi­sche Grup­pe oder die logi­sche Ket­te ein­ge­setzt werden
    • Jede der Struk­tur­alter­na­ti­ven hat gewis­se Vorteile
    • Die Struk­tur­alter­na­ti­ven kön­nen zum Auf­bau einer geeig­ne­ten Argu­men­ta­ti­on auch ver­knüpft werden
    • Ver­sor­gungs­bei­spiel zeigt wie die bei­den Struk­tur­alter­na­ti­ven opti­mal ergänzt wer­den können
    • Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­di­en müs­sen Zweck und Zuhö­rer­ori­en­tiert ein­ge­setzt werden
    • Wel­che Mög­lich­kei­ten des Ver­glei­ches gibt es
    • Nach­dem man fest­ge­stellt hat, was man dar­stel­len möch­te, muß man wis­sen wie es dar­ge­stellt wird
  4. Maß­nah­men
    • Durch die Beschrei­bung von Maß­nah­men muß jetzt gezeigt wer­den, wie die Ideen umge­setzt werden
    • Als Ergeb­nis des vier­ten PULMAN Schrit­tes ent­steht eine Lis­te vor­ge­schla­ge­ner Maß­nah­men und Ent­schei­dun­gen darüber
  5. Akti­ons­plä­ne
    • Eine Wer-Wann-Was Tabel­le macht deut­lich, wie die Umset­zung der Ideen stattfindet
    • Eine Akti­ons­pla­nung mit einem Bal­ken­dia­gramm erleich­tert die Terminüberwachung
    • Als Ergeb­nis des fünf­ten PULMAN Schrit­tes steht eine Lis­te durch­zu­füh­ren­der Aktio­nen mit Zeit­an­ga­ben und
      Verantwortlichkeiten
  6. Nach­kon­trol­len
    • Ein Ziel­li­ni­en­bild ist ein hilf­rei­ches Werk­zeug zur Doku­men­ta­ti­on des Projektfortschrittes
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