Mit der FAR in Manching

Zuletzt geändert: 8. September 2020
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Heu­te war der ers­te offi­zi­el­le Ein­satz des Cop­ters. Wir haben die Argu­na-Car­go Start­kam­pa­gne der For­schungs­ge­mein­schaft alter­na­ti­ve Raum­fahrt (FAR) foto­gra­fisch beglei­tet und doku­men­tiert, und erst­ma­lig ver­sucht  per Cop­ter ein paar Luft­auf­nah­men bei zu steu­ern. Haupt­the­ma war für uns — neben dem Sup­port der Start­kam­pa­gne — Flug­er­fah­rung mit dem Cop­ter sam­meln, sowie Video­ka­me­ra / Gim­bal und Video-Down­link tes­ten. Lei­der ist das auf viel­fäl­ti­ge Wei­se nicht so ganz rund gelau­fen wie gehofft. Neben vie­len Klei­nig­kei­ten war wohl das Pie­pen der Ground­sta­ti­on auf Grund von Über­span­nung am ner­vigs­ten. Dazu war der Lipo-Akku der Ground­sta­ti­on viel zu schnell leer. Viel ärger­li­cher war aller­dings das sich — anders bei den gan­zen Test­läu­fen zuvor —  die Kame­ra nach unter­schied­lich (viel zu) kur­zer Zeit von allei­ne aus­ge­schal­tet hat, und wir mit der Sta­bi­li­sie­rung der Video­auf­nah­men — anders als beim ers­ten Test­flug — über­haupt nicht zufrie­den sind. Aber mal im Detail: 

  1. Das Pie­pen der Ground­sta­ti­on kommt vom ein­ge­bau­ten Lipo­war­ner. Laut Spe­zi­fi­ka­ti­on ver­trägt der Emp­fän­ger  Immer­si­onRC  Span­nun­gen von  5 bis 16 Volt, mag aber mit 4s nicht mehr zusam­men arbei­ten. Er  funk­tio­niert zwar mit höhe­ren Span­nun­gen als 12 V, gibt aber eine Über­span­nungs­war­nung in Form eines ner­ven­den Dau­er­piep­tons aus.
  2. Der Moni­tor, der an der sel­ben Span­nungs­quel­le arbei­ten soll, benö­tigt 9 bis 24 Volt. Das konn­ten wir auf die Schnel­le vor der Abrei­se nicht mehr befrie­di­gend lösen.

Hier mal eini­ge Impres­sio­nen inclu­si­ve des beein­dru­cken­den Starts der Argu­na 5 Cargo: 

Aus­ser­dem soll­te ich für den nächs­ten Ein­satz drin­gend die Gim­bal Steue­rung nach­rüs­ten. Das erwei­tert den Spiel­raum unge­mein. Ein  paar Din­ge wur­den uns an die­sem Wochen­en­de wie­der ein­mal ins Bewusst­sein gerufen: 

  • Es ist immer zu wenig Vorbereitungszeit.
  • Das Abar­bei­ten und Abha­ken einer Check­lis­te ist abso­lut sinn­voll, auch wenn man alles rou­ti­niert im Kopf hat: Man ver­gisst, oder über­sieht immer etwas.
  • Mur­phys Law gilt immer: Was schief gehen kann, geht schief 

Wei­te­re Fotos Vide­os gibts auf der Web­sei­te der For­schungs­ge­mein­schaft FAR.

 

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