Menschheit 2.0

Zuletzt geändert: 11. Oktober 2020
Geschätzte Lesezeit: 1 min

Rezension

Das Buch lese ich aktuell, und finde es extrem span­nend. Wer sich für die Zukun­ft inter­essiert, sollte es mal reingeschaut haben. Es liefert reich­lich Stoff zum Nach­denken und Reflek­tieren. Allerd­ings ist es ein über­fordern­der Klop­per, der sich öfter mal in Details ver­liert — was u.a. daran liegt, das der Autor alles detail­liert begrün­det, und sich ab cir­ca 100 Seit­en einiges wieder­holt. Ich kann es nur in kleinen Dosen zu mir nehmen. Das Buch ist bere­its 2005 erschienen, seit dem hat sich natür­lich einiges auf dem Gebi­et weit­er, oder anders entwick­elt. Die Real­ität hinkt ver­mut­lich der Prog­nose hin­ter­her. Mich würde mal der aktuelle Stand der Dinge inter­essieren.

Ein­er­seits ist dieser Ver­such ein­er Extrap­o­la­tion der Zukun­ft ziem­lich faszinierend und span­nend, ander­seits kann sie auch Angst machen. Ich bin ziem­lich hin und her geris­sen, und sehr ges­pan­nt ob, und wann, und wie die beschriebe­nen Szenar­ien ein­tr­e­f­fen — oder lieber doch nicht…

Ich schreibe hier noch ein biss­chen mehr wenn ich das Buch durch hab.

Menschheit 2.0 Book Cover
Men­schheit 2.0 656 Seit­en

Das Jahr 2045 markiert einen his­torischen Meilen­stein: Es ist das Jahr, in dem der Men­sch seine biol­o­gis­chen Begren­zun­gen mith­il­fe der Tech­nik über­winden wird. Diese als tech­nol­o­gis­che Sin­gu­lar­ität bekan­nt gewor­dene Rev­o­lu­tion wird die Men­schheit für immer verän­dern. Googles Chefin­ge­nieur Ray Kurzweil, dessen wah­n­witzi­gen Visio­nen in den ver­gan­genen Jahrzehn­ten immer wieder genau ins Schwarze trafen, zeich­net in diesem Klas­sik­er des Tran­shu­man­is­mus mit beispiel­los­er Detail­wut eine bunt schillernde Momen­tauf­nahme der tech­nis­chen Evo­lu­tion und legt dar, weshalb diese so bald kein Ende find­en, son­dern im Gegen­teil immer weit­er an Dynamik gewin­nen wird. Daraus ergibt sich eine eben­so faszinierende wie schock­ierende Vision für die Zukun­ft der Men­schheit.

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