Kollodium Nassplatte

Zuletzt geändert: 24. Oktober 2020
Geschätzte Lesezeit: 5 min

Kur­zer Abs­trakt über die Foto­gra­fie mit Kol­lo­di­um Nass­plat­te, die Geschich­te, eine Mate­ri­al­lis­te und das Ver­fah­ren sel­ber — was viel gefähr­li­che Che­mie und ech­tes Hand­werk bedeutet. 

Beach­te unbe­dingt die Abschnit­te Gefah­ren und Arbeits­si­cher­heit!

Geschichte

  • 1826 — Joseph Nicé­pho­re Niép­ce macht das ers­te Foto der Welt
  • Eine mit ver­dünn­tem Asphalt beschich­te­te Zinn­plat­te wird in einer Loch­ka­me­ra der Son­ne aus­ge­setzt („Helio­gra­phie“). Der Asphalt här­tet aus.
  • Belich­tungs­zeit: 8 – 9 Stunden
  • Das „Fixie­ren“ bestand aus dem Ab- waschen des nicht­be­lich­te­ten Asphaltes mit Terpentinöl.
  • Ersatz für die klas­si­sche Litho­gra­phie (Buch­druck)

  • 1839 — Jean Jac­ques Man­dé Daguer­re ent­wi­ckelt die „Daguer­ro­ty­pie“
  • Ver­sil­ber­te Kup­fer­plat­ten wer­den durch Ein­wir­kung von Jod­dämp­fen licht­emp­find­lich: Es bil­det sich licht­emp­find­li­ches Sil­beriodid auf der Ober­flä­che, wel­ches sich durch Licht­ein­wir­kung verfärbt.
  • Die Ent­wick­lung erfolgt mit Queck­sil­ber­dämp­fen, das Fixie­ren mit­tels Zyankalilösungen.
  • Zweck war nicht mehr die Litho­gra­phie, son­dern ech­te Fotografie.

  • 1840 — Wil­liam Hen­ry Fox Tal­bot ent­wi­ckelt die „Kalo­ty­pie“
  • Mit Sil­ber­ni­trat und Koch­salz licht­emp­find­lich gemach­tes Papier ver­wen­det Tal­bot zunächst zum Anfer­ti­gen von Foto­gram­men: Er legt Gegen­stän­de auf das Papier, das bei Licht­ein­wir­kung schwarz wird: Ein Nega­tiv entsteht.
  • Auf Jod­sil­ber­pa­pier gelegt und erneut belich­tet, erzeu­gen die­se Nega­ti­ve ein ton­rich­ti­ges Posi­tiv.
  • Tal­bot nennt die­ses Ver­fah­ren „Kalo­ty­pie“ (kalós, gr. für „schön“) und ent­wi­ckel­te den bis heu­te gül­ti­gen foto­gra­fi­schen Pro­zess: Belich­tung → laten­tes Bild → Ent­wick­lung → Fixie­rung → Ausbelichtung.

  • 1842 — Sir John Wil­liam Fre­de­rick Her­schel ent­wi­ckelt die sil­ber­freie „Cya­no­ty­pie“
  • Papie­re wer­den mit Ammoniumeisen(III)-Citrat und Kali­um-fer­ricya­nid-Lösung getränkt. Wäh­rend des Trock­nens wer­den sie UV-lichtempfindlich.
  • Schat­ten­wer­fen­de Gegen­stän­de oder sehr dich­te Nega­ti­ve erzeu­gen nach ca. 10 – 20 Minu­ten ihr Abbild auf dem Papier.
  • Das Fixie­ren und Wäs­sern (Aus­wa­schen des nicht belich­te­ten Farb­stof­fes) erfolgt mit kla­rem Was­ser, das Papier wird dabei blau („Blau­druck“).

  • 1850 — Fre­de­rick Scott Archer und Gust­ave Le Gray ent­wi­ckelt die Kollodium-Nassplatte
  • Glas­plat­ten wer­den mit Kol­lo­di­um (Nitro­cel­lu­lo­se, Ether und Alko­hol) begos­sen, wel­chem zusätz­lich Halo­gen­sal­ze bei­gemischt werden.
  • Die noch feuch­te Plat­te wird in ein Bad mit Sil­ber­ni­trat­lö­sung getaucht, wo sich in der Kol­lo­di­um­schicht UV-licht­emp­find- liche Sil­ber­sal­ze bil­den. Danach erfolgt die Belichtung.
  • Die Ent­wick­lung erfolgt z.B. auf Basis von Eisen-II-Sul­fat, das Fixie­ren erfolgt heu­te in einer Lösung aus Natri­um-thio­sul­fat, frü­her dage­gen mit Kaliumcyanid.
  • Das Glas­ne­ga­tiv einer Ambro­ty­pie wird durch einen dunk­len Hin­ter­grund sicht­bar, es erscheint posi­tiv („Schein­po­si­tiv“).

Materialliste

Hardware

Neben einer ent­spre­chen­den Kame­ra benö­tigst du noch die­se rund 50 Dinge: 

  1. Glas­schei­ben 3mm, oder schwarz lackier­tes Alu­mi­ni­um­blech 0.6–0.8mm.
  2. Abzieh­stein, fein
  3. Labor­glas­fla­schen 250, 500,1000ml
  4. Medi­ka­men­ten-Glas­fläs­chen 60/100ml
  5. Mess­zy­lin­der 100ml
  6. Stan­dard-Aräo­me­ter, Mess­be­reich: 1,000 — 1,100g/cm3
  7. Sil­ber­bad-Behäl­ter ver­ti­kal, mit Deckel, Stän­der und Plattenheber
  8. PH-Indi­ka­tor­stäb­chen z.b. Carl-Roth PH-Fix 0–14
  9. Labor-Fein­waa­ge, Auf­lö­sung 0.01g
  10. Glas-Rühr­stä­be, Fein­spa­tel, Kunst­stofftrich­ter 50+100mm, Glastrich­ter 100ml
  11. Labor-Rund­fil­ter­pa­pier, schnell+mittelschnell
  12. Glas­plat­ten­stän­der, z.b. Tel­ler-Tro­cken­ge­stell etc.
  13. Laborscha­len für Ent­wick­ler, Zwi­schen­wäs­sern, Fixie­rer, Schlusswässern
  14. Rot­licht, LED-Stri­pes, Licht­spek­trum >670nm
  15. Küchen­rol­le
  16. Ein­weg­tü­cher
  17. Nitril-Labor­hand­schu­he Klas­se 5
  18. Latex-Ein­weg­hand­schu­he
  19. Ther­mo-Iso­lier­hand­schuh mit Latex­be­schich­tung rutschfest
  20. Schutzkittel/Schürze
  21. Ein­weg Atemmasken
  22. Schutz­bril­le
  23. Pro­pan­gas­bren­ner (brei­te Kocherflamme)
  24. Staub­pin­sel oder Druckluftspray
  25. Grob­po­ren-Rei­ni­gungs­schwamm (Obi)
  26. Ver­schluss­fo­lie Para­film M
  27. 3 Min-Timer
  28. Che­mi­ka­li­en­kühl­schrank
  29. Edel­stahl­topf und mobi­le Herd­plat­te zum Auf­ko­chen des Silberbades

Optio­nal

  1. Wär­me­plat­te (statt Propangasbrenner)
  2. Vaku­um-Fil­ter­ein­rich­tung mit Pum­pe, Büch­ner­trich­ter, Druck-Glasflasche
  3. Atem­mas­ke mit Schutz­fil­ter für orga­ni­sche Stoffe
  4. Dun­kel­kam­mer­box oder Dun­kel­kam­mer­zelt für Outdooreinsatz

Chemikalien etc.

  1. Krei­de­pul­ver (Cal­ci­um­car­bo­nat, CaCo3)
  2. demi­ne­ra­li­sier­tes Was­ser (~2,5L pro Sitzung)
  3. Etha­nol, ver­gällt 96–99,8%
  4. Trin­kal­ko­hol (Pri­ma­sprit) 96,6%
  5. Kol­lo­di­um-Lösung 4–8% (Col­lo­di­on Merck, Flu­ka (Sig­ma-Ald­rich)
  6. Die­tyl­ether (sta­bi­li­siert)
  7. Brom- und Jod­s­al­ze (Ammo­ni­um­jo­did, Lithi­um­bro­mid, Kali­um­jo­did, Cadmiumbromid)
  8. Sil­ber­ni­trat
  9. Sal­pe­ter­säu­re 53% (HNO3)
  10. Natri­um­hy­dro­gen­car­bo­nat, Back­so­da ( NaHCO3)
  11. Eisen-(II)-sulfat hep­ta­hy­dra­te
  12. Essig­säu­re (Eis­essig 100%, oder Essigessenz/ Spei­see­ssig mit % Umrechnung)
  13. Natri­um­thio­sul­fat, tech­ni­sche Qua­li­tät (alter­na­tiv Ammo­ni­um­thio­sul­fat oder Rapidfix 1:4)
  14. Sandarakharz/ Gum­mi San­darak, alter­na­tiv Blät­ters­hell­lack (hellst.)
  15. Laven­del­öl, Mt. Blanc
  16. Jod­lö­sung
  17. Optio­nal: Asphalt­lack + ech­tes Ter­pen­tin­öl (Kre­mer)

Verfahren

  • Funk­tio­niert sehr gut mit Tages­licht und allen Licht­quel­len mit hohem Blau- und UV-Anteil, dar­un­ter auch Blitz­licht, z.B. aus Studioblitzen.
  • Das Ver­fah­ren ist unemp­find­lich gegen­über rotem Licht. Es funk­tio­niert NICHT mit Heiss­licht (Glüh­lam­pen), also mit Licht­quel­len, die einen hohen Rot­an­teil im Spek­trum haben. Des­halb kann man in der Dun­kel­kam­mer unter mäßi­gem Rot­licht arbeiten.
  • Rot-Unemp­find­lich­keit: Rote Haa­re, Lip­pen, Klei­dung bleibt auf der Plat­te sehr dun­kel bis fast schwarz. 
  • Auch Pflan­zen blei­ben oft schwarz auf den Bil­dern. Sie absor­bie­ren in der Natur UV-Licht für ihren Stoff­wech­sel und reflek­tie­ren es daher nicht.

Kollodium ansetzen

  • Kol­lo­di­um = Roh­kol­lo­di­um + Etha­nol + Halogensalze
  • Roh­kol­lo­di­um = >50% Ether + Etha­nol + (4 — 8%) Nitrocellulose 
  • Halo­gen­sal­ze = Bro­mi­de + Iodide 
    • Cad­mi­um­bro­mid + Ammo­ni­um­i­odid oder 
    • Kali­um­bro­mid + Kaliumiodid
    • etc
  • Das frisch ange­setz­te Kol­lo­di­um muss mind. eine Woche „rei­fen“, die Bestand­tei­le lösen sich nur lang­sam ineinander.
  • Das Kol­lo­di­um allei­ne ist noch NICHT lichtempfindlich.

Kollodium anwenden

  1. Das Kol­lo­di­um wird über per­fekt gesäu­ber­te Glas­schei­be („Plat­te“) gegos­sen und in alle Ecken „balan­ciert“.
    1. Der Ether ver­dampft dabei schnell, das Kol­lo­di­um erstarrt zusehens.
    2. Es bil­det sich ein soge­nann­tes „Kol­lo­id“, eine Art Gel.
    3. Das Kol­lo­di­um dient als eine Art Schwamm für die foto­che­mi­schen Sub­stan­zen und lie­fert die Lösungs­mit­tel (haupt­säch­lich Etha­nol) für alle che­mi­schen Reaktionen.
  2. Über­schüs­si­gen Rest des Kol­lo­di­ums abgies­sen und zur Wie­der­ver­wen­dung auffangen.
  3. Sil­ber­bad: Bevor das Kol­lo­di­um tro­cken ist, muss die Plat­te für ca. 3min in ein Bad mit Sil­ber­ni­trat getaucht wer­den. Die­ser Schritt muss im Dun­keln bzw. unter Rot­licht gesche­hen, denn hier wird die Plat­te wird licht­emp­find­lich!

Was passiert im Silberbad?

  • Cad­mi­um­bro­mid (aus Kollodium) + 
  • Sil­ber­ni­trat (aus Bad)
    • wird zu
  • Sil­ber­bro­mid + (im Kol­lo­di­um) licht­emp­find­lich! +
  • Cad­mi­um­ni­trat (in Bad und Kollodium)

  • Ammo­ni­um­i­odid (aus Kollodium) + 
  • Sil­ber­ni­trat (aus Bad)
    • wird zu
  • Sil­beriodid + (im Kol­lo­di­um) licht­emp­find­lich! +
  • Ammo­ni­um­ni­trat (in Bad und Kollodium)

Nass Fotografieren

  1. Die Plat­te aus dem Bad zie­hen: Sie ist mil­chig weiß.
    1. Das sich frisch gebil­de­te Sil­ber­bro­mid und Sil­beriodid hat sie licht­emp­find­lich gemacht.
    2. Die Schicht ist sehr berührungsempfindlich.
  2. Die Rück­sei­te der Plat­te von anhaf­ten­dem Sil­ber­ni­trat reinigen.
  3. Die Plat­te wird nass in den Plat­ten­hal­ter der Kame­ra ein­ge­setzt und muss in den nächs­ten 10 Minu­ten belich­tet werden.
    1. Die Plat­te darf nicht tro­cken wer­den, da die che­mi­schen Reak­tio­nen dann nicht mehr ablau­fen können.
    2. Es bil­det sich beim Belich­ten ein unsicht­ba­res, laten­tes Bild — der phy­si­ka­li­sche Keim für das Bild — das beim Ent­wi­ckeln ver­stärkt wird.

Entwickeln

  1. Die belich­te­te Plat­te aus dem Plat­ten­hal­ter neh­men und schnell mit Ent­wick­ler übergießen.
  2. Der Ent­wick­ler wird eine Wei­le auf der Plat­te balan­ciert, ähn­lich wie das Kollodium.
    1. Aus dem unsicht­ba­ren, vor­han­de­nen laten­ten Bild wird ein sicht­ba­res Bild.
    2. Ent­wi­ckelt wird „auf Sicht“, max. 10 Sekun­den lang.
    3. Wenn die Mit­tel­tö­ne des Moti­ves sicht­bar wer­den, den Pro­zess mit Lei­tungs­was­ser stoppen.
  3. So lan­ge Was­ser auf die Plat­te gie­ßen, bis der öli­ge „Look“ der Plat­te ver­schwun­den ist.

Fixieren

  1. Die Plat­te in das Fixier­bad mit Natri­um­thio­sul­fat­lö­sung gelegt. 
    1. Es soll­te zwi­schen 15 und 22 °C warm sein. 
    2. Je wär­mer das Bad ist, umso schnel­ler geht der Fixier­vor­gang vonstatten.Die nicht belich­te­ten Sil­ber­be­stand­tei­le müs­sen voll­stän­dig aus der Schicht gewa­schen wer­den und lösen sich im Fixierer.
    3. Je nach Schicht­di­cke geht das unter­schied­lich schnell. 
    4. Sehr dicke Berei­che soll­ten nicht ganz aus­fi­xiert werden.
    5. Die Flüs­sig­keit muss dabei bewegt wer­den, damit immer fri­sche Lösung an die Schicht gelangt (Wannen­ecke leicht anhe­ben und absenken).
    6. Zu lan­ges Fixie­ren kann ein Ablö­sen der Schicht bewir­ken!

Wässern, Trocknen, Varnishen

  1. Die Plat­te nach dem Fixie­ren mind. 2 Minu­ten unter flie­ßen­dem Was­ser (nicht zu kalt) wäs­sern, damit der Fixie­rer aus der Schicht verschwindet.
  2. Danach mit destil­lier­tem Was­ser spü­len, damit kei­ne Kalk­fle­cken auf der Plat­te zurückbleiben.
  3. Die Plat­te muss trock­nen und wird dabei deut­lich heller.
  4. Luft­dicht ver­sie­geln (var­nis­hen) mit Fir­nis (Var­nis­her) in unter­schied­li­chen Ver­fah­ren, damit das metal­li­sche Sil­ber nicht nach­dun­kelt (Sie­he: Omas Sil­ber­be­steck, Rin­ge und Ohrringe)

Das Ergebnis

Kann dann so aus­se­hen. Das sind mei­ne ers­ten zwei Ver­su­che mit der ein­fa­chen Holz­ka­me­ra von oben: 

Gefahren!

  • Kol­lo­di­um: Ether („Dime­thyl­ether“)
    • Sie­de­punkt bei ‑23 °C
    • ver­dampft sehr schnell
    • Dämp­fe sind schwe­rer als Luft, hoch- und leicht­ent­zünd­lich, hoch­brenn­bar, wir­ken in hohen Dosen narkotisch.
  • Kol­lo­di­um: Etha­nol / dena­tu­rier­ter „ver­gäll­ter“ Alko­hol
    • Brenn­bar
  • Kol­lo­di­um: Cad­mi­um­bro­mid, Cad­mi­um­i­odid
    • Sehr gif­tig und ver­mut­lich krebs­er­re­gend, Ein­nah­me und Haut­kon­takt unbe­dingt ver­mei­den! Aller­größ­te Vor­sicht ist beim Anrüh­ren des Kol­lo­di­um nötig, Vor­sicht beim Ver­ar­bei­ten desselben.
  • Sil­ber­bad: Sil­ber­ni­trat­lö­sung (9%)
    • Stark kor­ro­siv, gif­tig und eine gro­ße Gefahr für die Augen. Ver­ur­sacht schwar­ze Fle­cken auf fast jeder Ober­flä­che und Kleidung
  • Ent­wick­ler: Eisen-II-Sul­fat
    • In rei­ner Form rei­zend bis ätzend bei Haut­kon­takt, gesund­heits- schäd­lich bis töd­lich bei Ein­nah­me „rele­van­ter Men­gen“. Vor­sicht nur beim Anset­zen des Ent­wick­lers nötig …
  • Ent­wick­ler: Essig­säu­re (aus Essig­es­senz oder rein)
    • Gefahr für die Augen
  • Fixier­bad: Natri­um­thio­sul­fat­lö­sung (20%)
    • In rei­ner Form rei­zend bei Hautkontakt.

Arbeitssicherheit!

  • Alle Arbei­ten NUR mit Hand­schu­hen durchführen!
  • Ach­tung: Latex­hand­schu­he schüt­zen NICHT vor Schnittverletzungen.
  • Nicht mit Hand­schu­hen ins Gesicht fassen!
  • Vor dem Gang aufs Klo die Hand­schu­he AUSZIEHEN!
  • Nicht mit Hand­schu­hen in der Gegend rum­lau­fen und irgend was anfassen.
  • Ins­be­son­de­re mit Hand­schu­hen kei­ne Spei­sen anfassen!
  • Beim Arbei­ten mit Sil­ber­ni­trat IMMER Schutz­bril­le tragen!
  • Kei­ne Dämp­fe einatmen
    • Nicht direkt über Che­mi­ka­li­en­be­häl­ter beugen
  • Unwohl­sein und/oder Schmer­zen (Haut, Augen) sofort die Arbeit abbre­chen, und an die fri­sche Luft gehen. Ggfs. einen Arzt aufsuchen.
  • Eine Augen­wasch­fla­sche am Arbeits­platz haben.
  • Nicht allei­ne arbeiten.

Bezugsquellen

Weiterführende Links

  • Bücher
    • https://amzn.to/2vAwaM0 — Peter Michels: Das Kol­lo­di­um: Hand­buch der moder­nen Nassplattenfotografie
    • https://amzn.to/2woYrlp — Quinn Jacob­son Pho­to­gra­phy: Che­mi­cal Pic­tures The Wet Pla­te Col­lo­di­on Book: Making Ambro­ty­pes, Tin­ty­pes & Alumitypes 
    • https://amzn.to/2PAqCGJ — Quinn Jacob­son Pho­to­gra­phy: Che­mi­cal Pic­tures: Making Wet Col­lo­di­on Nega­ti­ves: Albu­men, Salt, Col­lo­dio-Chlo­ri­de Prints
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