Die Gestenzeichnung

Zuletzt geändert: 8. August 2020
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Das ist für mich das span­nends­te: Weg von der Sta­tik, hin zur Dyna­mik. Die Ges­ten­zeich­nung ist eine ele­men­ta­re Tech­nik für das schnel­le zeich­ne­ri­sche Erfas­sen von dyna­mi­schen Bewe­gun­gen, aber auch sta­ti­schen Haltungen. 

Ich fin­de es wich­tig um emo­tio­na­le Zustän­de dar zu stel­len. Ent­we­der eine eige­ne Emo­ti­on, oder zwi­schen­mensch­li­che Emo­tio­nen. Emo­tio­nen sind erst mal indi­vi­du­el­le, viel­schich­ti­ge, kom­ple­xe­re, nicht sicht­ba­re Abläu­fe im Inne­ren — Gedan­ken und Gefüh­le. Tei­le davon wer­den außen sicht­bar, in den For­men von Spra­che, zu denen wir fähig sind. Wir benut­zen unmit­tel­bar unse­re Stim­me, oder unse­re Kör­per­spra­che. Kör­per­spra­che drückt sich durch Mimik im Gesicht aus, oder durch Ges­ten des rest­li­chen Körpers. 

Wir kön­nen zwi­schen Klei­nen, stil­len Ges­ten und gro­ßen, lau­ten, expres­si­ven, thea­tra­li­schen Ges­ten unter­schei­den. Die stil­len Ges­ten sind mei­ner Mei­nung nach span­nen­der, da sie nicht so ein­deu­tig (lang­wei­lig) sind und zur Ent­schlüs­se­lung die Auf­merk­sam­keit des Betrach­ters erfordern. 

Ich kann also mei­ner abge­bil­de­ten Per­son — mei­nem Haupt­dar­stel­ler — durch (klei­ne, unschein­ba­re) Ges­ten einen Aus­druck verleihen. 

Bildgestaltung

Emo­tio­nen kann ich natür­lich auch durch Bild­ge­stal­tung trans­por­tie­ren. Sie kann beim Betrach­ter etwas aus­lö­sen, und ich kann das bewusst steu­ern. Das gibt dann qua­si eine zusätz­li­che Ebe­ne im Bild. Dazu gibt es einen ande­ren Arti­kel.

Ich kann eine Span­nung erzeu­gen, in dem ich bei­de Kon­zep­te leicht ent­ge­gen­ge­setzt einsetze. 

Wird fort­ge­setzt

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