Fotografien verkaufen und kaufen

Zuletzt geändert: 30. Oktober 2021
Geschätzte Lesezeit: 1 min

Für den Ver­kauf und den Kauf von Foto­gra­fien bzw. Kunst stel­len sich zwei Fragen: 

  1. Wie erken­ne ich gute Foto­gra­fie / Kunst?
    • Da ist ein­mal das Sub­jek­ti­ve: Mein Gespür und per­sön­li­cher Geschmack,…
    • Da sind objek­ti­ve Kri­te­ri­en: Bild­ge­stal­tung, Bildaussage/ Symbolik, …
    • Da ist der Kunst­markt, der mir sagt was gut und nicht so dol­le ist…
  2. Wie fin­de ich ange­mes­se­ne Prei­se heraus?
    • Da ist einer­seits der Kunstmarkt…

Ers­te Ideen lie­fert die­se drei Artikel: 

und viel­leicht diese… 

Im Fol­gen wer­de ich die­se und wei­te­re Aspek­te — im Hin­blick auf den Ver­kauf eige­ner Wer­ke im eige­nen Shop — genau­er beleuchten. 

Fotografien verkaufen

  • Ziel ist es, die eige­nen Foto­gra­fien zu ver­kau­fen — und zwar als Dru­cke zum sam­meln und an die Wand hängen. 
  • Foto­gra­fien las­sen sich belie­big repro­du­zie­ren, so lan­ge das digi­ta­le oder ana­lo­ge Nega­tiv vor­han­den ist. Das, und die schie­re Mas­se an genia­len Fotos da draus­sen sor­gen für eine Infla­ti­on in dem Bereich.
  • Es macht natür­lich einen Unter­schied ob ich ein Gemäl­de ver­kau­fe, das ein Uni­kat dar­stellt, oder einen Kunst­druck davon.
  • Es macht auch einen Unter­schied, ob ich berühmt bin oder unbekannt.

Es gibt prin­zi­pi­ell zwei Rich­tun­gen aus denen ich die Prei­se ermit­teln kann: 

  • Den tat­säch­li­chen finan­zi­el­len Auf­wand für das Produkt.
  • Schau­en wie die gän­gi­gen Markt­prei­se sind, und sich dar­an orientieren.
    • Hohe Pre­mi­um­prei­se bedeu­tet: “Ich ver­kau­fe wenig bis nix”. Das könn­te ein Zei­chen von Selbst­über­schät­zung sein.
    • Zu bil­lig sein bedeu­tet: “Ich kann nicht davon leben”, oder mache sogar Verluste.
    • “Was nix kos­tet, taugt auch nix”. 

Es gilt also die pas­sen­den Prei­se zu finden. 

Marktanalyse

Der Preis rich­tet sich natür­lich nach dem Markt — also Ange­bot und Nach­fra­ge. Also schaue ich mich im Markt um, und suche ver­gleich­ba­re Angebote… 

Preiskalkulation

Es kann sinn­voll sein, die tat­säch­li­che Kos­ten für so einen Druck auf zu schlüsseln: 

  • Mate­ri­al 
    • Papier
    • Tin­te
    • Heiss­kle­ber
    • Ver­pa­ckung außen
    • Ver­pa­ckung innen (Trans­pa­rent­pa­pier)
    • Paket­band
  • Abschrei­bun­gen (die unmit­tel­bar etwas mit dem Pro­dukt zu tun haben)
    • Dru­cker
    • Colo­ri­me­ter zur Profilierung
    • Stem­pel / Stempelkissen
    • Stif­te zum signieren/beschriften
  • Auf­wand
    • Zur Her­stel­lung des Drucks
    • Zur Her­stel­lung des Kunst­wer­kes (bleibt erst mal unberücksichtigt)
      • Fahrt­kos­ten
      • Model­kos­ten
      • Loca­ti­on­kos­ten
      • Arbeits­zeit
    • Her­stel­lung der Verpackung
  • Neben­kos­ten
    • Ver­pa­ckungs-Steu­er
    • Ver­sand­kos­ten / Porto
  • Ver­schie­de­nes 
    • Kos­ten Website-Hosting
    • Anschaf­fungkos­ten / Lizenz­kos­ten / Abon­ne­ment­kos­ten für Software
  • Abschrei­bun­gen Fototechnik
    • Lap­top
    • Moni­tor
    • Colo­ri­me­ter / Farbmanagement
    • Dru­cker (Fine­art, Büro)
    • Scan­ner
    • Exter­ne Festplatten
    • Foto­tech­nik (Kame­ra, Blitze, …)

Am Ende darf natür­lich auch etwas Gewinn übrig bleiben. 

Fotografien kaufen

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