Drehrichtung der Propeller und Motoren

Zuletzt geändert: 2. Mai 2020
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Nach dem wir  Moto­ren und Pro­pel­ler aus­ge­wählt haben ste­hen wir vor der gro­ßen Fra­ge  wel­ches Gewin­de die Antriebs­wel­le des Motors haben darf, und in wel­cher Rich­tung die Pro­pel­ler dre­hen dürfen. 

Zur Ände­rung der Dreh­rich­tung des Motors ver­tauscht man ein­fach 2 der drei Anschluss­ka­bel des Motors. Damit ändert man die Rich­tung des Drehfeldes. 

Wich­tig: Bei der Anga­be der Dreh­rich­tung eines Motors schaut man vom Motor auf des­sen Antriebs­sei­te. Dreh­rich­tun­gen für Pro­pel­ler wer­den (in der Regel — es gibt Aus­nah­men!) aus Motor­sicht in Rich­tung Pro­pel­ler ange­ge­ben. Zu den Pro­pel­lern und dem Gewin­de ist das also unse­re ers­te Idee… 

Bei unse­rem Schau­bild­chen gucken wir von oben auf das Flug­ge­rät. Die oran­ge­nen Pfei­le geben an in wel­cher Rich­tung sich aus die­ser Sicht die Pro­pel­ler jeweils dre­hen. Dane­ben steht die Dreh­rich­tung des Pro­pel­lers  ℗ und die Dreh­rich­tung des Motors (M) “aus Motor­sicht in Rich­tung Pro­pel­ler”, und wel­che Rich­tung das Gewin­de dem­nach opti­ma­ler Wei­se haben soll­te. Schön wäre es wenn die Siche­rungs­mut­ter des Pro­pel­lers ent­ge­gen der Dreh­rich­tung des Pro­pel­lers fest­ge­zo­gen wird. Das gegen­läu­fi­ge Gewin­de beugt dem selbst­stän­di­gen lösen der Mut­ter vor. Pro­pel­ler die sich wäh­rend des Flu­ges selbst­stän­dig machen sind nicht wirk­lich prickelnd. 

drehrichtung-motoren

Es gibt aber ver­schie­de­ne Sche­ma­ta. Zum Bei­spiel das Nach­fol­gen­de: Die Moto­ren links vor­ne dre­hen sich anders her­um als in Vari­an­te 1. Eigent­lich müss­ten sich bei­de Ver­sio­nen im Flug­ver­hal­ten  iden­tisch sein, offen­sicht­lich sie es nicht was noch zu über­prü­fen wäre… 

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Luft­schrau­ben funk­tio­nie­ren wie Trag­flä­chen, nur das sie rotie­ren.  Sie sind immer für eine Schub­rich­tung kon­stru­iert. Die kon­ve­xe (nach außen gewölb­te) Sei­te muss immer in Flug­rich­tung (also nach oben) zei­gen, die kon­ka­ve (nach innen gewölb­te)  Sei­te in die ent­ge­gen gesetz­te Rich­tung  wo auch die Luft hin­ge­bla­sen wird. Was damit auf jeden Fall fest­steht ist das die unte­ren Pro­pel­ler wie die obe­ren mon­tiert wer­den müs­sen, das bedeu­tet man muss alle Beschrif­tun­gen  von oben lesen können. 

Anders gesagt: Wenn die zwei Pro­pel­ler einer Ach­se neben­ein­an­der auf dem Tisch ste­hen müs­sen die Pro­pel­ler an die für die Unter­sei­te vor­ge­se­he­nen Moto­ren umge­dreht mon­tiert werden. 

Klei­ne Info am Ran­de: Für die Flug­la­ge-Erken­nung könn­te es sinn­voll sein vor­ne anders­far­bi­ge Pro­pel­ler zu benut­zen. aus­ser­dem kann evtl  (nicht zuviel) Beleuch­tung helfen. 

Das ist jetzt die fina­le Beschaltung. 

Drehrichtung Motoren und Propeller

Vor­teil ist dabei das die Moto­ren alle das glei­che Gewin­de haben. Die Motor­num­mern sind den den Stel­lern und den ent­spre­chen­den Anschlüs­sen am Pix­hawk zuge­ord­net — sie­he Mul­ti­co­p­ter-Schalt­plan.

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