Die Bude richtig lüften

Zuletzt geändert: 8. Oktober 2020
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Ein klein­er Reminder: Der Win­ter kommt… jeden­falls das, was wir in diesen Bre­it­en­graden noch als Win­ter beze­ich­nen: Es wird nass und ungemütlich. Zeit Fen­ster und Türen geschlossen zu hal­ten, damit die Wärme drin bleibt, und das ungemütliche Wet­ter draußen.

Wozu Lüften?

  • Es entste­ht Feuchtigkeit in der Woh­nung, durch…
    • Atmen, Schwitzen
    • Duschen, Kochen, Wäschetrock­nen
    • Pflanzen oder Zim­mer­brun­nen.
  • Pro Per­son kön­nen bis zu 3 Liter Wass­er pro Tag zusam­men kom­men.
  • Die Feuchtigkeit muss also raus aus der Bude, son­st lagert sie sich als Tauwass­er an der käl­testen Stelle in den Räu­men ab, und liefert einen feinen Nährbo­den für gesund­heits­ge­fährden­den Schim­mel.
  • Die Kom­mis­sion Innen­raum­lufthy­giene (IRK) am Umwelt­bun­de­samt emp­fiehlt.
    • Lüften kann das Risiko ein­er Infek­tion mit SARS-CoV­‑2 deut­lich reduzieren.
  • Es geht also darum die Raum­luft zügig gegen Frischluft aus zu tauschen.

Wie geht das?

  • Dauer­lüften mit gekippten Fen­ster ver­mei­den.
    • Der Luftaus­tausch ist ein­fach zu ger­ing.
    • Die Bude kühlt — vor allem im Win­ter — langsam aus und das ver­schwen­det Energie.
    • Am Sturz über dem gekippten Fen­ster kann sich Feuchtigkeit ablagern und Schim­mel bilden.
  • Stoßlüf­tung bei weit geöffnetem Fen­ster, in den Vari­anten:
    • Quer­lüf­tung: Durchzug durch möglichst gegenüber­liegende, weit geöffnete Fen­ster.
    • Durchzugslüf­tung: Nicht nur ein einzelnes Zim­mer lüften, son­dern alle Zwis­chen­türen öff­nen und, alle Fen­ster in der ganzen Woh­nung -> kreuz und quer lüften.
  • Bad und Küche gerne öfter lüften.
  • Dauer:
    • Regelmäßig
    • zwei bis vier Mal täglich
    • für 5 bis 10 Minuten
    • Je küh­ler es draußen ist, desto kürz­er lüften:
      • Dezem­ber bis Jan­u­ar cir­ca 3 bis 6 Minuten.
  • Heizkör­p­er mit schneller Reak­tion­szeit: Heizungsven­tile aus­drehen, son­st heizt du buch­stäblich zum Fen­ster raus — das ist böse für die Heizkostenabrech­nung.
  • Fuß­bo­den­heizung: Ist träge, und lässt sich nicht so ein­fach abstellen. Da hil­ft nur möglichst zügig Stoßlüften.
Am Besten also zügige Durchzugslüf­tung: Alle Fen­ster und Zwis­chen­türen voll­ständig öff­nen. Zwei bis vier Mal täglich, für 5 bis 10 Minuten Luft aus­tauschen.

Empfehlungen des Umweltbundesamtes

  • Wohn­räume: Regelmäßig lüften, vor allem wenn viele Pflanzen oder ein Zim­mer­brun­nen die Luft­feuchtigkeit erhöht.
  • Schlafräume: Fen­ster nachts gekippt oder geöffnet hal­ten – auch im Win­ter. Alter­na­tiv: nach dem Auf­ste­hen gründlich­es Stoßlüften.
  • In der Küche entste­ht viel Feuchtigkeit durch kochen mit Wass­er, mehreren Töpfen & offe­nen Deck­eln. Dun­stabzugshauben verteilen die Luft oft nur um!
  • Badez­im­mer sofort nach Dusche und Bad lüften. Hier entste­ht kurzfristig sehr viel Feuchtigkeit. Gerne auch weniger lang heiß und/oder weniger heiß zu duschen.
  • Keller­räume sind naturgemäß anfäl­lig für Schim­mel, das UBA rät zum Lüften: im Win­ter durchge­hend, im Som­mer nicht am Tage.
  • Warnsignal: Spätestens, wenn sich Wassertropfen an Fen­ster­scheiben bilden, sollte man ein­mal richtig lüften.

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