Im Blog schreibe ich hauptsächlich zum Thema Fotografie, und gebe ein paar Einblicke und Einsichten. Dazu gesellen sich Gedanken zum ein oder anderen Thema das mich gerade beschäftigt.

17. Juli 2014 Fotografie, Streifzüge Carsten Nichte1 Minute
Was gibts schöneres an einem heißen Tag als am Wasser zu sein. Die Sonne brennt von oben und das Wasser ist flach wie ein Brett. Kein Lüftchen weht zur Kühlung. Ne prima Gelegenheit den Blick schweifen zu lassen und ein paar Fotos zu machen.

15. Juli 2014 Fotografie, Projekte, Skizzenbuch Carsten Nichte1 Minute
Hide and Seek ist mein drittes Composing. Ich kann mich immer noch nicht so recht mit dem Gedanken anfreunden Stockmaterial zu verwenden. Deshalb sehe ich auch in dieser Arbeit nur die Skizze einer Idee. Composings unter Verwendung von Stockmaterial eignen sich dafür hervorragend, weil ich recht schnell zu einem Ergebnis komme - noch schneller wäre allerdings eine Skizze als schnöde analoge Zeichnung anzufertigen :-) Der Preis ist jedenfalls das Gefühl das es nicht gänzlich mein Werk ist. Es ist mir zu wenig eigenes darin enthalten. Elemente meines Composings tauchen so ja auch - völlig legitim - in Arbeiten anderer auf und vice versa. Ist irgendwie einerseits ein Zeichen der Zeit, in der alles beliebig und austauschbar erscheint… aber andererseits kann man es auch positiv interpretieren weil so verbindende Elemente zwischen den gänzlich anderen und fremden Arbeiten entstehen, und aus einzelnen immer wieder recycelten Teilen ganz viele tolle neue Sachen entstehen.

22. Juni 2014 Fotografie, Projekte, Skizzenbuch Carsten Nichte1 Minute
Statt neuer Fotos gibt es jetzt doch noch ein leicht surreales Composing zum Wochenende, mit dem schönen Titel mind.flood (devil may care)

24. Mai 2014 Fotografie, Gedankensplitter, Hinter den Kulissen, Menschen Carsten Nichte7 Minuten
Den Artikel “ Share dich zum Teufel ” auf kwerfeldein.de habe ich heute Morgen kopfnickend gelesen bis Genickstarre einsetzte. Rüdiger Beckmann spricht mir sowas von aus der Seele, spiegelt mein Empfinden und er.leben wieder, und er ist dabei so umfassend das eigentlich jedes weitere Wort überflüssig ist. Bravo! Eigentlich war ich voll, und mir fiel nix ein was ich dazu noch hätte sagen können. Dennoch hatte ich den Artikel spontan kommentiert, und dann ließ mich das Thema heute den ganzen Vormittag nicht mehr los. Mir kamen immer mehr Gedanken, und so habe ich meinen Kommentar flott zu einem eigenen kleinen Artikel ausgebaut:

2. März 2014 Fotografie, Hinter den Kulissen, Projekte, Skizzenbuch Carsten Nichte3 Minuten
“Es gibt ein Sprichwort nachdem sich neue Türen öffnen wenn sich eine Türe schließt. Wenn du im Leben von etwas oder jemandem Abschied nimmst indem du loslässt, eröffnen sich neue Wege und Möglichkeiten. Aber es gibt auch diese Momente der Stille und Dunkelheit, in denen alles ausweglos erscheint, in denen keine Wege sichtbar und alle Türen verschlossen sind. Du verfluchst dein Schicksal und fragst nach dem Warum. Auch wenn es dir so erscheint ist Trauer nichts das von aussen an dich heran getragen wird. Es ist etwas das aus dir heraus tritt. Du bist aufgefordert aufmerksam nach innen zu schauen, und der Trauer Raum zu geben. Trauer geht nicht vorüber, sie geht mitten durch dich hindurch, nimmt dir all das Vertraute und Gewohnte und gibt dir das Gefühl einer fremden, leeren, kalten Welt in der du nicht leben möchtest. Aber du stehst nicht vor dem Ende, du stehst an einem Übergang zu etwas neuem und mit der Stille beginnt ganz leise die Verwandlung. Das Leben erfordert nur den Mut von dir die Stille zuzulassen. Du suchst nach Antworten? Du wirst sie in der Stille finden. Vielleicht findest du im Moment nicht auf alle deine Fragen eine Antwort, dann lebe und liebe die Fragen. Vielleicht lebst du mit der Zeit in die Antworten hinein…” - frei nach Rilke, für Maximilian.

21. Februar 2014 Fotografie, Hinter den Kulissen, Menschen Carsten Nichte1 Minute
Was braucht es um Emotionen wahrzunehmen? Eine Geste, eine Haltung, ein Blick, ein Duft? Wie viele Details benötigen wir um sie zu erfassen? Was bleibt, wenn wir uns versuchen zu erinnern? Sind unsere Erinnerungen wie alte Bilder die langsam verblassen - in denen alles mit der Zeit in der Unschärfe verschwimmt? Was am Ende bleibt, sind in jedem Fall die Schatten eines schönen Gefühls, von unserem Unterbewusstsein aus dem Wesentlichen destilliert. Dem versuche ich fotografisch nachzuspüren.

4. Februar 2014 Fotografie, Hinter den Kulissen, Menschen Carsten Nichte2 Minuten
Das Jahr beginnt spät für mich. Ich hab mir noch gar keine Gedanken darüber gemacht wie es in den kommenden Monaten fotografisch weiter geht. Derzeit stehen leider andere recht traurige Aspekte meines Lebens im Vordergrund. Aber ich hab den Kopf voller Skizzen aus dem letzten Jahr, und ich habe mir ein paar Gedanken gemacht woher ich komme, und (genau einen) wohin die Reise gehen könnte:

19. Januar 2014 Fotografie, Gedankensplitter, Hinter den Kulissen, Projekte, Skizzenbuch Carsten Nichte6 Minuten
“Die Freiheit ruft das Volk” entstand in loser Anlehnung an das berühmte Gemälde des französischen Malers Eugene Delacroix von 1830 “Die Freiheit führt das Volk” - “La Liberté guidant le peuple”, und ist im Grunde ein Manifest. Im Gegensatz zur Freiheit der französischen Revolution ist meine eine einsame Ruferin in der Wüste. Der Ruf der Freiheit verhallt ungehört. Die Stadt im Hintergrund leuchtet geschäftig, altes vermischt sich hier mit Neuem. Eine Stadt mit Traditionen offensichtlich. Im Hintergrund halten sich die mächtigen Bank-, Konzern- und Regierungsgebäude, die Zentren der Macht. Die Stadt erscheint nicht real sondern eher wie eine Fassade. Sie ist eine eindimensionale und flache Kulisse in der die Mächtigen dieser Welt ihr Schauspiel geben. Hier tanzen sie um ihre goldenen Kälber. Für ihre Ziele lügen und manipulieren sie, beuten die Welt aus - das Erbe aller Menschen, und der einzige Ort an dem wir existieren können - und spielen die Menschen und Völker gegeneinander aus. Sie halten uns in Abhängigkeit und Schuld, verhalten sich respektlos gegen Mensch und Natur. Alles dient nur als Schmiermittel für ihr System in dem Sie immer gewinnen.

18. Januar 2014 Fotografie, Streifzüge, Menschen Carsten Nichte1 Minute
Am Wochenende war ich nach längerer Pause das erste mal in den Strassen von Köln unterwegs um zu fotografieren. Ich hab mich spontan mit Heike zusammen getan um ihr Revier zu durchstreifen, und ich hab festgestellt das mir das gefehlt hat. Letztes Jahr bin ich nicht oft auf die Strasse gekommen, somit landet dieser Punkt jetzt ganz oben auf meiner Liste der Dinge denen ich mich dieses Jahr verstärkt widmen werde. Dafür gibt es hier ab jetzt die neue Rubrik Streifzüge.

31. Oktober 2013 Fotografie, Gedankensplitter, Hinter den Kulissen Carsten Nichte2 Minuten
Ich fotografiere jetzt seit Frühjahr 2010. Dieses Jahr habe ich weniger Fotos gemacht als letztes Jahr und die Jahre zuvor. Vielleicht weil der erste Rausch vorbei ist und ich jetzt noch bewusster und einfach anders schaue. Fotografie war für mich immer eine Form der Begegnung mit der Welt und den Menschen und eine Suche, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Es sind in den vergangenen Monaten einige Arbeiten entstanden mit denen ich so nicht gerechnet habe. Ich habe kein Konzept und keinen Plan, sondern bin ganz intuitiv meinem Gefühl und dem Moment gefolgt. Gerade bin ich dabei mich neu zu orientieren, weiß aber noch nicht wohin mich mein Weg zukünftig führen wird. Ich habe aber das Gefühl das meine Arbeiten einen neuen, eigenen Raum brauchen. Eine klarere Trennung vom Rest der Dinge die ich so mache.