Unter der Oberfläche

Lesezeit ca. 1 Minute.

Letztens war ich ja mit Simone, Katja, Melanie und  Christoph bei eher regnerisch, düsterem Wetter am See, um einfach einen schönen Tag zu haben, zu fotografieren, und vor allem um diese alte analoge Unterwasserknipse ausprobieren. Im Grunde war das der zweite Versuch mit der analogen Fototechnik aus den 90ern abzutauchen. Der erste Versuch  vor ca. einem Monat mit Andrea in Zingst war in schwarzweiß, und die Kälte und der Seegang haben tiefergehende Erkenntnisse verhindert.

Diesmal ging die Sicht unter der Oberfläche allerdings gegen Null. Es gab kaum Licht von oben und das Wasser war zudem sehr trübe. Die Sichtweite war gefühlt nur wenige Zentimeter. Trotzdem — oder gerade deshalb — war die Atmosphäre toll. Wir haben quasi im Blindflug den kompletten Film belichtet. Meine Ideen für den Tag konnte ich natürlich — mal wieder — nicht umsetzten. Das hat ja schon Tradition bei mir. Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis letztlich sehr zufrieden. Darauf werde ich aufbauen.

Eine Taucherbrille mit zu nehmen war schon né clevere Idee, allerdings ist es noch schwerer sich damit unter Wasser zu halten. Beim nächsten mal werde ich mich mit zusätzlichen Gewichten beschweren um dem Auftrieb entgegen zu wirken, und ein Schnorchel ist sicher auch né gute Idee. Das dürfte helfen sich unter Wasser mehr auf das Motiv konzentrieren zu können.  :)

Ich finde die Kamera taucht was. Mussmamadringendwiedermachen. Den Film‬ hab ich am Ende auch noch selbst entwickelt. Memo an mich: Nie wieder T‐MAX in C‐41 Suppe tunken — auch nicht aus versehen.

Teile deine Gedanken

*