its all about light

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Das Jahr beginnt spät für mich. Ich hab mir noch gar keine Gedanken darüber gemacht wie es in den kommenden Monaten fotografisch weiter geht. Derzeit stehen leider andere recht traurige Aspekte meines Lebens im Vordergrund. Aber ich hab den Kopf voller Skizzen aus dem letzten Jahr, und ich habe mir ein paar Gedanken gemacht woher ich komme, und (genau einen) wohin die Reise gehen könnte:

Ich hab ja schon einige male an anderer Stelle über meine Motivation geschrieben zu fotografieren oder überhaupt so etwas wie “Kunst” zu versuchen — was ja auch Schreiben, ab und zu Modellieren und Zeichnen, selten mal  Musik und andere Dinge umfasst. Es geht darum Licht in meine Welt zu bringen… klar zu sehen, der Welt nachzuspüren. Ich bin auf der Suche. Es ist mein Weg  wieder behutsam in Kontakt mit einer mir fremd gewordenen Welt zu kommen nach den traumatischen Erlebnissen. Die Fotografie war und ist intuitiv mein Weg in den Dialog zu gehen, mich dabei aber auch phasenweise  hinter der Kamera zu verstecken. Sie ist ein Mittel zum Kontakt aber gleichzeitig auch etwas das Distanz schafft. Heute kam mir ein weiterer Aspekt in den Sinn der jetzt aktuell in den Vordergrund rückt: Wenn ich über Fotografie rede, dann rede ich über mich. Ich suche da draußen in der Welt einen Spiegel für meine Gefühle. Ich glaube das ist was ich meist oder immer wieder versuche zu mit meinen begrenzten Fähigkeiten abzubilden. Es sind im Grunde Selbstporträts, ein Spiegel meiner Innenwelt. Ich werde diesen Aspekt dieses Jahr bewusster ins Zentrum meiner meiner Fotografie rücken, und bin gespannt was daraus entsteht. Das neue Jahr läuft, und ich renn hinterher. Aber das kann sich ja ändern…

Ps. Das Foto ist aus der Serie “Schachtelträume” mit Verina von denen es einige weitere im Portfolio zu sehen gibt.

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