Ausstellung Fotografie trifft auf Skulptur — Finissage

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Morgen geht unsere Ausstellung ‘Fotografie trifft auf Skulptur’ zu Ende, und wir — Helmut Brands und Carsten Nichte (me) — möchten uns gerne bei allen Beteiligten Helfern und Besuchern mal ausdrücklich bedanken. War sehr schön mit euch, aber auch irgendwie zu kurz. Zum krönenden Abschluss und zur Erinnerung gibt es ein paar fotografische und schriftliche Impressionen der Woche.

In der Bergischen Landeszeitung Nummer 221 vom 21. September 2012 findet sich sogar ein kleiner Artikel über uns, aus dem ich gerne mal zitiere weil er so schön zusammenfasst was war…

„Fotografie trifft auf Skulptur’ haben die Gladbacher Künstler Helmut Brands und Carsten Nichte ihre aktuelle Ausstellung genannt. Seit Sonntag bilden Nichtes Fotografien und Brands´ Skulpturen im Atelier von Tanja Lehmann eine spannungsgeladene Gemeinschafts‐Ausstellung. Der Hinterhofspielplatz ist eine Schwarz‐Weiß‐Aufnahme von Nichte, die Frau davor eine Metallskulptur aus den Händen Brands. Die beiden Werke bilden einen Kontrast. Doch die beiden Künstler bringen die ‘Metallfrau’ und den ‘Spielplatz’, so die Namen der Exponate, in direkte räumliche Nähe. Und damit in eine direkte Beziehung zueinander. So entsteht etwas wie Harmonie zwischen den gegensätzlichen Atmosphären. Ähnlich dynamisch gehen andere Werk‐Paare der beiden in den Räumen einen Dialog ein. Nichtes ‘On the Street’ entfacht ein Gefühl von gedankenschwerer Melancholie, doch davor baut sich Brands ‘Titan’ auf. Eine Plastik, die vor Stärke nur so strotzt“.

Klaus Pehle

Für mich war die Kombination von Fotografie und Skulptur eine gegenseitige gehaltvolle Aufwertung. Es gab Besucher die sich mehr — oder ausschließlich für die Skulpturen interessierten, andere waren mehr für die Fotografien empfänglich. Viele Besucher betrachteten tatsächlich beides losgelöst voneinander, manch einer hat sich aber auch intensiv mit beidem beschäftigt und fand sogar Zusammenhänge zwischen Skulptur und Fotografie die uns bei der Konzeption der Ausstellung nie in den Sinn gekommen wären. Das waren sehr interessante und spannende Momente. Tanja zeigte begleitend im Vorraum der Ausstellung eine Retrospektive ihres Schaffens und informierte gleichzeitig über aktuelle Kurse im Modellieren von Portraitplastik.

Ich sag mal Danke

Wie immer sieht man dem Ergebnis nicht die Arbeit und das Herzblut an, das in Planung und Organisation der Ausstellung gesteckt wurde. Deshalb noch einmal ein fettes Danke an alle Beteiligten.

Credits to Tanja für überhaupt alles, Tanjas Vater für den technischen Support, Helmut für die geilen Skulpturen und das wir das zusammen durchgezogen haben, Klaus (Presse), Andi (Support), Hanno (Eröffnungsrede), Sven (Bedienung der Gäste), Marco (Flyer verteilen), Joachim (Rahmen), Max, Philipp, und abschließend Heinz Posselt für die Passepartouts und Spezialrahmen in letzter Minute, sowie www.theprintspace.de für die hochwertigen Drucke und die flotte Lieferung — Danke! …so, das war jetzt mal wie beim Oscar in Hollywood

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