Hier kannst du eine Nach­rich­ten für Clau­dia hinterlassen. 

Nach lan­gem Kampf bis Du, mei­ne gelieb­te Frau Clau­dia Nich­te gebo­re­ne Weyand nun heu­te, am Diens­tag den 21. August 2007 um 20:58 Uhr im Alter von 42 Jah­ren ver­stor­ben. Ich war seit 13. August unun­ter­bro­chen Tag und Nacht bei dir im Kran­ken­haus. Du woll­test nicht ster­ben und hast in die­sen neun Tagen gekämpft, wie ich es noch nie bei einem Men­schen gese­hen habe. Den­noch bist Du heu­te Abend letzt­lich in mei­nen Armen gestor­ben. Die­se Tage waren hart, aber unend­lich schön. Ich möch­te kei­ne Sekun­de davon missen. 

Ich ver­lie­re heu­te Nacht eine gelieb­te Ehe­frau, treue Weg­ge­fähr­tin und die Mut­ter mei­ner Kinder. 

Die Art, wie Du die letz­ten zwei­ein­halb Jah­re im Ange­sicht des Todes gelebt, mit wel­cher Ruhe Du gelit­ten hast, mit wel­cher posi­ti­ven Ener­gie Du dein Leben gelebt hast, wird mir immer ein Vor­bild sein. Du hast mich tief beein­druckt, ich ver­nei­ge mich vor dir. 

Du hast den Tod ange­lacht und das Leben umarmt.“ 

Dein Lachen, dei­ne Lie­be, dei­ne sanf­te See­le, dein eiser­ner Wil­le, dei­ne posi­ti­ve Ener­gie und unend­lich viel ande­re Klei­nig­kei­ten feh­len mir. 

Ich bin unend­lich trau­rig. Ich lie­be Dich, du bleibst immer in mei­ner Erin­ne­rung. Hier erzäh­le ich Dei­ne Geschich­te.

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Michael Micha­el schrieb am 22. August 2007
Clau­dia ist nicht mehr unter uns.
Unfass­bar für alle, die sie gekannt haben. So stark und lebens­be­ja­hend, wie sie immer war, so unbe­irrt hat sie auch wäh­rend ihrer lan­gen Krank­heit um das Leben gekämpft. Längst schon vom Krebs gezeich­net, ver­sprüh­te sie noch so viel Lebens­wil­len, Freu­de und Warm­her­zig­keit, dass ein­fach nicht sein durf­te, was letzt­lich unauf­halt­sam war. Die­se letz­ten Jah­re, Mona­te, Wochen und Tage wuchs mei­ne Hoch­ach­tung vor die­sem gro­ßen Her­zen — und umso schwe­rer wiegt der Ver­lust, des­to grö­ßer ist die Lücke, die sie nun hin­ter­lässt. Mein eben­so gro­ßer Respekt gebührt aber auch mei­nem Freund Cars­ten, der Clau­di­as Ster­ben beglei­tet hat und dabei nach außen hin stark geblie­ben ist. Er hat ihr bis zuletzt gege­ben, was zu geben ihm mög­lich war, und war auch in der letz­ten Minu­te bei ihr. Ich wün­sche ihm die Stär­ke — ihre Stär­ke -, das Leben mit den bei­den Jungs zu meis­tern, auch ohne den Mit­tel­punkt der Fami­lie, der uner­setz­lich blei­ben wird. Und allen bleibt nur die Hoff­nung, dass der Tod nicht das Ende ist und Clau­dia — von wo aus auch immer — noch Anteil nimmt am Wach­sen und Wer­den ihrer Kin­der. In unse­ren Her­zen wird sie wei­ter­le­ben, bis wir ihr eines Tages fol­gen. Ich sage Adieu — einem außer­ge­wöhn­li­chen Men­schen, einer tol­len Mut­ter und Ehe­frau, einer guten Freun­din und einem gro­ßen Her­zen, das viel zu früh ver­stummt ist. Ich wer­de dich nie vergessen! 
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