Hier kannst du eine Nach­rich­ten für Clau­dia hinterlassen. 

Nach lan­gem Kampf bis Du, mei­ne gelieb­te Frau Clau­dia Nich­te gebo­re­ne Weyand nun heu­te, am Diens­tag den 21. August 2007 um 20:58 Uhr im Alter von 42 Jah­ren ver­stor­ben. Ich war seit 13. August unun­ter­bro­chen Tag und Nacht bei dir im Kran­ken­haus. Du woll­test nicht ster­ben und hast in die­sen neun Tagen gekämpft, wie ich es noch nie bei einem Men­schen gese­hen habe. Den­noch bist Du heu­te Abend letzt­lich in mei­nen Armen gestor­ben. Die­se Tage waren hart, aber unend­lich schön. Ich möch­te kei­ne Sekun­de davon missen. 

Ich ver­lie­re heu­te Nacht eine gelieb­te Ehe­frau, treue Weg­ge­fähr­tin und die Mut­ter mei­ner Kinder. 

Die Art, wie Du die letz­ten zwei­ein­halb Jah­re im Ange­sicht des Todes gelebt, mit wel­cher Ruhe Du gelit­ten hast, mit wel­cher posi­ti­ven Ener­gie Du dein Leben gelebt hast, wird mir immer ein Vor­bild sein. Du hast mich tief beein­druckt, ich ver­nei­ge mich vor dir. 

Du hast den Tod ange­lacht und das Leben umarmt.“ 

Dein Lachen, dei­ne Lie­be, dei­ne sanf­te See­le, dein eiser­ner Wil­le, dei­ne posi­ti­ve Ener­gie und unend­lich viel ande­re Klei­nig­kei­ten feh­len mir. 

Ich bin unend­lich trau­rig. Ich lie­be Dich, du bleibst immer in mei­ner Erin­ne­rung. Hier erzäh­le ich Dei­ne Geschich­te.

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Anny Anny schrieb am 11. Janu­ar 2009
Lie­ber Cars­ten, mich hat das Tage­buch sehr berührt. Mein Vater starb am 12. märz 2007 am non-hod­ge­kin-lym­phom nach fast 3 jäh­ri­ger Krank­heit und nach einem eben­so­lan­gen Lei­dens­weg. auf sei­nen Wunsch zu Hau­se, in sei­nem Bett. Ich habe davon auch sehr sehr viel mit­be­kom­men, manch­mal wünsch­te ich, es wäre nicht soviel gewe­sen. Manch­mal den­ke ich, ich habe alles ver­passt.

Ich bewun­de­res es sehr wie dei­ne Kin­der auf den nahen­den Tod ihrer Mut­ter vor­be­rei­tet wur­den, wie ihr den Sarg bemalt habt. Hät­te mir für uns viel­leicht auch so etwas gewünscht. Bei uns ist die Trau­er­ar­beit irgend­wie kom­plett ver­lo­ren gegan­gen- Es war doch soviel ande­res da. Mei­ne Schwes­ter (damals 10) blen­det bis heu­te alles kom­plett aus. Sie hat mei­nen Vater ca. eine Woche vor­her nicht mehr gese­hen, woll­te nicht zur Beer­di­gung, mit nie­man­dem spre­chen. Sie spricht heu­te immer noch nicht dar­über, als ob sie Papa ein­fach so gelöscht hät­te. Auch ich habe Schwie­rig­kei­ten damit dar­über zu spre­chen. Papa woll­te nicht, dass irgend­je­mand weiß, wie krank er wirk­lich ist, somit war sein Tod eine gro­ße Über­ra­schung qua­si. Für mei­ne Mut­ter und für uns Kin­der echt schei­ße. Darfst kei­nem was sagen…pssst.. bloß nich. Gar­nicht so ein­fach, vor­pro­gram­mier­te Ver­drän­gung. War das ego­is­tisch? …ich weiß es nicht. Ich kann mich manch­mal nicht über mei­ne Gefüh­le äußern, mer­ke nur, dass ich ganz lang­sam aus einer star­re erwa­che. Selbst­schutz?

Ich wün­sche dir und dei­nen Kin­dern wei­ter viel Kraft und dass ihr nicht ver­gesst wie wir. Manch­mal möch­te ich die Zeit zurück­dre­hen. Ach ja: “Mein Beleid” ist das dümms­te was ich über­haupt ken­ne. War­um gibt es sol­che Flos­keln nur? Manch­mal zählt eine Umar­mung doch soviel mehr als so lee­re Worte… 
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