Hier kannst du eine Nachricht­en für Clau­dia hin­ter­lassen.

Nach langem Kampf bis Du, meine geliebte Frau Clau­dia Nichte geborene Weyand nun heute, am Dien­stag den 21. August 2007 um 20:58 Uhr im Alter von 42 Jahren ver­stor­ben. Ich war seit 13. August unun­ter­brochen Tag und Nacht bei dir im Kranken­haus. Du woll­test nicht ster­ben und hast in diesen neun Tagen gekämpft, wie ich es noch nie bei einem Men­schen gese­hen habe. Den­noch bist Du heute Abend let­ztlich in meinen Armen gestor­ben. Diese Tage waren hart, aber unendlich schön. Ich möchte keine Sekunde davon mis­sen.

Ich ver­liere heute Nacht eine geliebte Ehe­frau, treue Wegge­fährtin und die Mut­ter mein­er Kinder.

Die Art, wie Du die let­zten zweiein­halb Jahre im Angesicht des Todes gelebt, mit welch­er Ruhe Du gelit­ten hast, mit welch­er pos­i­tiv­en Energie Du dein Leben gelebt hast, wird mir immer ein Vor­bild sein. Du hast mich tief beein­druckt, ich verneige mich vor dir.

Du hast den Tod angelacht und das Leben umarmt.“

Dein Lachen, deine Liebe, deine san­fte Seele, dein eis­ern­er Wille, deine pos­i­tive Energie und unendlich viel andere Kleinigkeit­en fehlen mir.

Ich bin unendlich trau­rig. Ich liebe Dich, du bleib­st immer in mein­er Erin­nerung. Hier erzäh­le ich Deine Geschichte.

Teile deine Gedanken…

 
 
 
 
 
 
Mit * gekennze­ich­nete Felder sind erforder­lich.

Deine E‑Mail-Adresse wird nicht veröf­fentlicht.
Es ist möglich, dass dein Ein­trag im Kon­dolenzbuch erst sicht­bar ist, nach­dem ich ihn über­prüft haben.

Ich behal­ten mir vor, Ein­träge zu bear­beit­en, zu löschen oder nicht zu veröf­fentlichen.
Silver Sil­ver schrieb am 19. Okto­ber 2009:
Hal­lo Carsten
Wir ken­nen uns nicht, den­noch verbindet uns etwas: ein von uns geliebter Men­sch ist an Krebs gestor­ben. Ich habe annäh­ernd das selbe erlebt wie sie. Sog­ar das Schreiben der Geburt­stagskarte stimmt übere­in (nur das ich sie nicht für mich schrieben lasse wollte, son­dern für meinen jün­geren Brud­er). Und auch ich habe mich danach schlecht gefühlt und hat­te den Ein­druck das ich ihn mit dieser Bitte quälen würde. Ich habe genau wie sie meine Trä­nen am Kranken­bett nicht mehr zurück­hal­ten kön­nen. Habe wie sie den schwachen Kör­p­er gehal­ten und habe wie sie sein Essen schuld­be­wußt zu mir genom­men.

Aber uns unter­schei­det auch etwas: Ich musste es zweimal durch­machen. Und ich würde meinen das das erste mal noch schlim­mer war, da ich ihn zu Hause gepflegt habe. Windeln wech­seln, mit “Astro­naut­en­nahrung” füt­tern, den Roll­stuhl schieben (als Frau kostet es bergauf einige Mühe), die Nächte sich um die Ohren schla­gen, sich hil­f­los fühlen, weil man nicht mehr als da sein und sein bestes tun kann. Daher war meine ober­ste Pri­or­ität immer: dasein, egal wieviel Angst, Ekel, Anstren­gung, und vieles mehr es zu über­winden gilt. Denn wollte auf gar keinen Fall, das er alleine mit seinen Schmerzen und Äng­sten ist. Seinem Tode nah war ich da, denn im Angesichts des Todes sollte er etwas Ver­trautes, Beruhi­gen­des und Gebor­gen­heitschenk­endes in der Nähe haben: Mich.

Sie haben ihrer Frau eines der größten Geschenke gemacht, die ein Men­sch nur geben kann. Sie waren bei ihr, haben Ihr Ehev­er­sprechen nicht gebrochen und ihr so ihre unendlich tiefe Liebe gezeigt. Viele andere Men­schen haben schon ihre Part­ner in weit weniger schwieri­gen Sit­u­a­tio­nen im Stich gelassen. Sie nicht. Nicht nur Ihre Frau hat­te ein starkes Herz und eine Kämpfer­natur. Sie auch! Ich danke ihnen, dass sie Ihr Werk veröf­fentlicht haben. So habe ich für mich erken­nen kön­nen, dass es nicht an mir lag wie ich mich damals (z. B. schuldig wegen der Geburt­stagskarte) fühlte, son­dern das es nor­mal war. Ich ver­beuge mich vor ihnen (da ich auch Kampfkun­st betreibe, habe ich mir das in den let­zten Jahren angewöh­nt, dies bei tiefer Achtung zu tun). Doumo ari­ga­tou goza­ima­su.

Die fol­gen­den 3 Werke sollen Ihnen meine aufrichtige Anteil­nahme zeigen und (da sie hier zu lesen sein wer­den) auch hof­fentlich anderen Trost spenden kön­nen.
Jedes Jahr, um die gle­iche Zeit,
stirbt mein Herz deinen Tod.
Wenn der Kalen­der den Som­mer anzeigt,
falle ich mit­ten in den Win­ter.
Wenn die Natur bunt anlegt,
sehe ich grau.
Wenn die Sonne sich auf den Gesichtern spiegelt,
ist sie für mich in Trauer.
Jedes Jahr, um die gle­iche Zeit,
sterbe ich deinen Tod.
Um danach das Atmen neu zu ler­nen. (Renate Salzbren­ner)
Steh nicht weinend an meinem Grab,
ich liege nicht dort, im tiefen Schlaf.
Ich bin der Wind über tosender See,
ich bin der Schim­mer auf frischem Schnee,
ich bin das Son­nen­licht auf reifem Feld,
ich bin der Regen der vom Him­mel fällt.
Weine nicht an meinem Grab,
den ich bin nicht dort.
Ich bin nicht tot, ich bin nicht fort. (mir unbekan­nter Autor)Wenn wir euch auch die Ruhe gön­nen, ist voll Trauer unser Herz. Euch lei­den zuse­hen und nicht helfen zu kön­nen, das war unser Schmerz. (unbekan­nt Autor)
(Zusatz: das Werk ist für diese Seite von mir leicht abge­wan­delt wor­den)
Diese Metabox ein-/aus­blenden.