Hier kannst du eine Nachricht­en für Clau­dia hin­ter­lassen.

Nach langem Kampf bis Du, meine geliebte Frau Clau­dia Nichte geborene Weyand nun heute, am Dien­stag den 21. August 2007 um 20:58 Uhr im Alter von 42 Jahren ver­stor­ben. Ich war seit 13. August unun­ter­brochen Tag und Nacht bei dir im Kranken­haus. Du woll­test nicht ster­ben und hast in diesen neun Tagen gekämpft, wie ich es noch nie bei einem Men­schen gese­hen habe. Den­noch bist Du heute Abend let­ztlich in meinen Armen gestor­ben. Diese Tage waren hart, aber unendlich schön. Ich möchte keine Sekunde davon mis­sen.

Ich ver­liere heute Nacht eine geliebte Ehe­frau, treue Wegge­fährtin und die Mut­ter mein­er Kinder.

Die Art, wie Du die let­zten zweiein­halb Jahre im Angesicht des Todes gelebt, mit welch­er Ruhe Du gelit­ten hast, mit welch­er pos­i­tiv­en Energie Du dein Leben gelebt hast, wird mir immer ein Vor­bild sein. Du hast mich tief beein­druckt, ich verneige mich vor dir.

Du hast den Tod angelacht und das Leben umarmt.“

Dein Lachen, deine Liebe, deine san­fte Seele, dein eis­ern­er Wille, deine pos­i­tive Energie und unendlich viel andere Kleinigkeit­en fehlen mir.

Ich bin unendlich trau­rig. Ich liebe Dich, du bleib­st immer in mein­er Erin­nerung. Hier erzäh­le ich Deine Geschichte.

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Es ist möglich, dass dein Ein­trag im Kon­dolenzbuch erst sicht­bar ist, nach­dem ich ihn über­prüft haben.

Ich behal­ten mir vor, Ein­träge zu bear­beit­en, zu löschen oder nicht zu veröf­fentlichen.
Heidrun Hei­drun schrieb am 8. März 2019:
Lieber Carsten, …es ist mit­tler­weile 12 Jahre her, und immer noch berührt mich eure Geschichte, die Geschichte dein­er Frau, weil du sie mit deinen Bildern und Ein­trä­gen so lebendig hälst. Mit­tler­weile sind deine Kidis groß und ich weiß, du hast dir wahrschein­lich oft gewün­scht, das Clau­dia dies hätte auch mit erleben kön­nen. In Gedanken an deine ganz beson­dere Frau, und deine Liebe zu ihr, grüße ich dich her­zlich — Hei­drun
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Binkert Martin Binkert Mar­tin schrieb am 4. Jan­u­ar 2015:
Lieber Herr Nichte, ich bin über das oly-forum auf Ihre ein­drucksvolle Web­site gestossen. Berührt haben mich Ihre Ein­träge zum Jahrestag. Dafür zolle ich Ihnen und Ihrer ver­stor­be­nen Frau aller­höch­ste Hochachtung! Her­zlich M.Binkert
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Heidrun Kastaun Hei­drun Kas­taun schrieb am 29. Novem­ber 2014:
Lieber Carsten, es ist fast 2 Jahre her, als ich Ihnen in diesem Raum geschrieben habe. Und heute möchte ich es wieder tun. Wenn auch nur kurz und um Ihnen ein­fach zu sagen — Sie und Clau­dia sind nicht vergessen. Ich hoffe und wün­sche es Ihnen, das es Ihnen und den Kidis gut geht. Seien Sie von ganzem Herzen gegrüßt. Hei­drun
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bluesky bluesky schrieb am 2. März 2013:
Danke, Sie haben mir geholfen. Ich werde Ihre Frau und Sie nicht vergessen.
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Damian Dami­an schrieb am 18. Juli 2012:
Lieber Carsten, ich bin Anfang April 2012 auf diese liebevoll gestal­tete Erin­nerungs­seite gestossen und habe mir schon damals das Tage­buch von Dir kom­plett durchge­le­sen. Deine/Eure Geschichte ist mir sei­ther nicht mehr aus dem Kopf ver­schwun­den. Gestern habe ich das Tage­buch erneut durchge­le­sen und mich durch alle Fotos von Clau­dia, Dir und den Kindern durchgek­lickt.

Ich bin erst 24 Jahre jung, habe schon jahre­lang nicht mehr geweint, aber gestern Abend hat­te ich das erste mal wieder Trä­nen in den Augen. Nicht vor Trauer oder Mitleid, son­dern vor Rührung. Ich war und bin zutief­st gerührt, wie sehr Du Deine Clau­dia geliebt und verehrt hast, bis zum let­zten Atemzug. Ich bewun­dere und verneige mich tief vor der Stärke, Kraft und pos­i­tiv­en Ein­stel­lung, die Du und Clau­dia gezeigt hat­ten und immer noch zeigen. Ich war noch nie so gerührt ob ein­er Geschichte wie sie Euer Leben schrieb.

Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du diese wun­der­bare Erin­nerung an Deine geliebte Frau öffentlich gemacht hast und Men­schen wie mir eine Türe in die unendlich grosse Liebe geöffnet hast. Ich habe diese gren­zen­lose Liebe regel­recht fühlen kön­nen.

Alles erden­klich Liebe und Gute wün­sche ich Dir und Deinen Kindern. Beste Grüsse aus Luzern (Schweiz)
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Heidrun Hei­drun schrieb am 17. Feb­ru­ar 2012:
Hal­lo lieber Carsten, wie geht es Ihnen und Ihren Kindern heute? Ich habe das Tage­buch noch nicht gele­sen, son­dern nur erst ein­mal die Zeilen auf Ihrer Web­site. Habe mir die Bilder angeschaut von Clau­dia. Ich habe keine Worte dabei, was mich bewegt. Ihre Clau­dia und Sie haben meine aller­größte Hochachtung und ich spüre in der Art Ihres Bericht­es die Zunei­gung für Clau­dia, für das Leben mit ihr und für das Geschenk der Kinder. Von ganzem aufrichtigem Herzen hoffe und wün­sche ich Ihnen und den Kidis, dass es Sonne gibt in Ihrem Leben, auch wenn Clau­dia nicht mehr hier direkt bei Ihnen ist.

Bitte ver­ste­hen Sie es nicht falsch. Doch ich bin froh, dass es Men­schen wie Sie / sie gibt. Das es diese tiefe Innigkeit gibt. Und ich bin trau­rig, dass so ein liebevolle zartes riesiges Leben nicht länger beisam­men sein durfte.

In aufrichtiger Achtung, Anteil­nahme und Wün­schen für trotz­dem lebenswertes Leben für Sie und die Kinder — Hei­drun Kas­taun
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Neubeginn1 Neubeginn1 schrieb am 30. Novem­ber 2011:
Ger­ade ist es 0:00. Was bin ich? Eigentlich wollte ich schon längst im Bett sein, weil mor­gen wichtige Ter­mine sind… Nach dem Lesen deines Tage­buchs bin ich voll, aber auch leer, ohne Worte. Alles Gute!
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Natascha Natascha schrieb am 25. August 2011:
Hal­lo Hr. Nichte und Familie…mein tief­stes Mit­ge­fühl gilt Ihnen und den Kindern, wün­schte sie haben die Trauer ein wenig ver­ar­beit­et und möge euch in Zunun­ft nur gutes, schönes und viel Freude begeg­nen. ich wün­sche euch her­zlichst viel Kraft und alles alles Liebe
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Christian Chris­t­ian schrieb am 11. Juni 2011:
Unglaublich trau­rig… finde deinen respek­tvollen Umgang und die Wid­mung klasse!

Du schaffst das und bist klasse!
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Natja Nat­ja schrieb am 3. Juni 2011:
Hal­lo Herr Nichte… ich bin so dabei, bei Ihrer Trauer. Ich habe im ver­gan­genen Novem­ber meinen Mann ver­loren, mit nur 44 Jahren. er starb ganz plöt­zlich, an einem Herz­in­farkt. Ich habe um ihn gekämpft und doch ver­loren… Den­noch frage ich nicht mehr nach dem WARUM denn da bekomme ich keine Antworten, son­dern frage: WOZU war es gut…ich komme dann zu fol­gen­den Über­legun­gen:

Ich hat­te 23 Jahre den toll­sten Mann an mein­er Seite, die Kinder den besten Vater der Welt, seine Fre­unde einen super Freund…und wir wur­den so getren­nt, wie wir uns es vor 21 Jahren schworen…bis der Tod uns schei­det…

Ich wün­sche Ihnen Kraft und alles Liebe…
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Bernd v. L. Bernd v. L. schrieb am 13. Dezem­ber 2010:
Lieber Carsten, zufäl­lig bin ich über die Seit­en unseres alten Vere­ins Kiän Sü auf Dich und damit auf Deinen u. Dein­er Kinder Schick­salss­chlag gestoßen. Das Ganze liegt nun schon 3 Jahre zurück, aber für ein paar Zeilen ist es wohl nicht zu spät. Es macht mich sehr betrof­fen und meine Gedanken sind bei Dir und Deinen Jungs. Ich hoffe, daß Du mit den Kindern wieder auf einen fröh­lichen Lebensweg gefun­den hast. Du warst immer ein offen­er und fre­undlich­er Kerl, bewahre Dir das und zeig den Kindern, wie Du das Leben annimmst — das kann näm­lich keine Schule und kein Kinder­garten leis­ten. Ich bin nur sehr sel­ten in Berg.Gladbach, aber wer weiß, vielle­icht laufen wir uns mal über den Weg; das wär schön. Alles Gute für Euch. Dein alter Vere­in­skam­er­ad, Bernd
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Minzi Minzi schrieb am 25. Jan­u­ar 2010:
Lieber Carsten, ich bin über youtube auf diese Seite gestossen und habe mir das Tage­buch Wort für Wort aufmerk­sam durchge­le­sen. Ich habe jede Zeile mich mehr und mehr in die Lage ver­set­zt, wie man sich fühlt, wenn man einen geliebten Men­schen loslassen muss. Ich sel­ber habe schon mehrere Men­schen in meinem Leben gehen lassen müssen. Doch hat­te ich nie den Mut, diese kurz vor ihrem Ableben noch ein­mal in die Augen zu sehen. Ich hat­te immer Angst. Ich bewun­dere dich, wie du es geschafft hast, denn das Lei­den des Geliebten mitanzuse­hen ist sehr schw­er. Mir sind dicke Trä­nen die Wan­gen run­terge­laufen, als das Ende kam, der let­zte Tag. Obwohl mir doch von Anfang an klar war, dass das keine Hap­py End Geschichte ist. Ich habe mit­ge­fiebert und gehofft, es möge doch anders aus­ge­hen. Auch die Fotos habe ich mir ange­se­hen und auch wenn ich deine Frau nicht kan­nte, man sieht auf den Fotos in ihre Augen und merkt, dass es ein ganz beson­der­er Men­sch war. Gott holt immer die lieb­sten Engel zu sich. Ich glaube nicht mehr an Gott. Ich bin Bud­dhistin und mir auch vol­lkom­men bewusst darüber, dass der Tod zum Leben gehört. Doch deine Geschichte hat mich trotz alle­dem oder vielle­icht genau deswe­gen so gerührt, dass ich dir jet­zt ein­fach schreibe. Ich wollte dir mit­teilen, dass ich dir Kraft mit diesen Zeilen schick­en mitschick­en möchte, die dir helfen soll die restlichen Jahre deines Lebens zu über­ste­hen und auch eure Söhne mögen immer nur gutes erfahren.

Meine aufrichtige Anteil­nahme gilt beson­ders der Fam­i­lie und der Fre­unde.
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Silver Sil­ver schrieb am 19. Okto­ber 2009:
Hal­lo Carsten
Wir ken­nen uns nicht, den­noch verbindet uns etwas: ein von uns geliebter Men­sch ist an Krebs gestor­ben. Ich habe annäh­ernd das selbe erlebt wie sie. Sog­ar das Schreiben der Geburt­stagskarte stimmt übere­in (nur das ich sie nicht für mich schrieben lasse wollte, son­dern für meinen jün­geren Brud­er). Und auch ich habe mich danach schlecht gefühlt und hat­te den Ein­druck das ich ihn mit dieser Bitte quälen würde. Ich habe genau wie sie meine Trä­nen am Kranken­bett nicht mehr zurück­hal­ten kön­nen. Habe wie sie den schwachen Kör­p­er gehal­ten und habe wie sie sein Essen schuld­be­wußt zu mir genom­men.

Aber uns unter­schei­det auch etwas: Ich musste es zweimal durch­machen. Und ich würde meinen das das erste mal noch schlim­mer war, da ich ihn zu Hause gepflegt habe. Windeln wech­seln, mit “Astro­naut­en­nahrung” füt­tern, den Roll­stuhl schieben (als Frau kostet es bergauf einige Mühe), die Nächte sich um die Ohren schla­gen, sich hil­f­los fühlen, weil man nicht mehr als da sein und sein bestes tun kann. Daher war meine ober­ste Pri­or­ität immer: dasein, egal wieviel Angst, Ekel, Anstren­gung, und vieles mehr es zu über­winden gilt. Denn wollte auf gar keinen Fall, das er alleine mit seinen Schmerzen und Äng­sten ist. Seinem Tode nah war ich da, denn im Angesichts des Todes sollte er etwas Ver­trautes, Beruhi­gen­des und Gebor­gen­heitschenk­endes in der Nähe haben: Mich.

Sie haben ihrer Frau eines der größten Geschenke gemacht, die ein Men­sch nur geben kann. Sie waren bei ihr, haben Ihr Ehev­er­sprechen nicht gebrochen und ihr so ihre unendlich tiefe Liebe gezeigt. Viele andere Men­schen haben schon ihre Part­ner in weit weniger schwieri­gen Sit­u­a­tio­nen im Stich gelassen. Sie nicht. Nicht nur Ihre Frau hat­te ein starkes Herz und eine Kämpfer­natur. Sie auch! Ich danke ihnen, dass sie Ihr Werk veröf­fentlicht haben. So habe ich für mich erken­nen kön­nen, dass es nicht an mir lag wie ich mich damals (z. B. schuldig wegen der Geburt­stagskarte) fühlte, son­dern das es nor­mal war. Ich ver­beuge mich vor ihnen (da ich auch Kampfkun­st betreibe, habe ich mir das in den let­zten Jahren angewöh­nt, dies bei tiefer Achtung zu tun). Doumo ari­ga­tou goza­ima­su.

Die fol­gen­den 3 Werke sollen Ihnen meine aufrichtige Anteil­nahme zeigen und (da sie hier zu lesen sein wer­den) auch hof­fentlich anderen Trost spenden kön­nen.
Jedes Jahr, um die gle­iche Zeit,
stirbt mein Herz deinen Tod.
Wenn der Kalen­der den Som­mer anzeigt,
falle ich mit­ten in den Win­ter.
Wenn die Natur bunt anlegt,
sehe ich grau.
Wenn die Sonne sich auf den Gesichtern spiegelt,
ist sie für mich in Trauer.
Jedes Jahr, um die gle­iche Zeit,
sterbe ich deinen Tod.
Um danach das Atmen neu zu ler­nen. (Renate Salzbren­ner)
Steh nicht weinend an meinem Grab,
ich liege nicht dort, im tiefen Schlaf.
Ich bin der Wind über tosender See,
ich bin der Schim­mer auf frischem Schnee,
ich bin das Son­nen­licht auf reifem Feld,
ich bin der Regen der vom Him­mel fällt.
Weine nicht an meinem Grab,
den ich bin nicht dort.
Ich bin nicht tot, ich bin nicht fort. (mir unbekan­nter Autor)Wenn wir euch auch die Ruhe gön­nen, ist voll Trauer unser Herz. Euch lei­den zuse­hen und nicht helfen zu kön­nen, das war unser Schmerz. (unbekan­nt Autor)
(Zusatz: das Werk ist für diese Seite von mir leicht abge­wan­delt wor­den)
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Sascha Sascha schrieb am 10. Sep­tem­ber 2009:
Ich bin sehr berührt und zutief­st beschämt, weil jemand soviel bess­er mit seinem Leben umzuge­hen weiß, auch mit oder ger­ade trotz seines Schick­salschlages!

Ich ver­suche für mich daraus die richti­gen Lehren zu ziehen.
Viele liebe Grüße, Sascha M.
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Anny Anny schrieb am 11. Jan­u­ar 2009:
lieber Carsten, mich hat das tage­buch sehr berührt. mein Vater starb am 12. märz 2007 am non-hodgekin-lym­phom nach fast 3 jähriger krankheit und nach einem eben­solan­gen lei­densweg. auf seinen wun­sch zu hause, in seinem bett. ich habe davon auch sehr sehr viel mit­bekommne, manch­mal wün­schte ich, es wäre nicht soviel gewe­sen. manch­mal denke ich, ich habe alles ver­passt.

ich bewun­deres es sehr wie deine kinder auf den nahen­den tod ihrer mut­ter vor­bere­it­et wur­den, wie ihr den sarg bemalt habt. hätte mir für uns vielle­icht auch so etwas gewün­scht. bei uns ist die trauer­ar­beit irgend­wie kom­plett ver­loren gegean­gen- es war doch soviel anderes da. miene schwest­er (damals 10)blendet bis heute alles kom­plett aus. sie hat meinen vater ca eine woche vorher nicht mehr gese­hen, wollte nicht zur beerdi­gung, mit nieme­an­dem sprechen. sie spricht heute immer noch nicht darüber. als ob sie papa ein­fach so gelöscht hätte. auch ich habe schwierigkeit­en damit darüber zu sprechen. papa wollte nicht, dass irgend­je­mand weiß, wie krank er wirk­lich ist, somit war sein tod eine große über­raschung qua­si. für meine mut­ter und für uns kinder echt scheiße. darf­st keinem was sagen…pssst.. bloß nich. gar­nicht so ein­fach, vor­pro­gram­mierte ver­drän­gung. war das ego­is­tisch? |¬ ich weiß es nicht. ich kann mich manch­mal nicht über meine gefüh­le äußern, merke nur, dass ich ganz langsam aus ein­er starre erwache. selb­stschutz?

ich wün­sche dir und deinen kindern weit­er viel kraft und dass ihr nicht vergesst wie wir. manch­mal möchte ich die zeit zurück­drehen. ach ja: “mein beleid” ist das dümm­ste was ich über­haupt kenne. warum gibt es solche floskeln nur? manch­mal zählt eine umar­mung doch soviel mehr als so leere worte
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Lena Lena schrieb am 1. Novem­ber 2008:
Ich bin durch zufall auf diese Seite gestoßen, und Ihre Worte haben mich sehr berührt.Meine Mut­ter starb an Darmkrebs und hin­ter­lies zwei Töchter und ihren Ehemann.Ich möchte mein tief­stes Mit­ge­fühl aussprechen.

Liebe Grüße Lena
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Karin Karin schrieb am 26. Sep­tem­ber 2008:
Lieber Carsten, Ihnen und Ihren bei­den Jungs gehört mein tief­stes Mit­ge­fühl. Ihr Tage­buch ist so haut­nah geschrieben, man liest Ihre tiefe Liebe zu Ihrer Clau­dia her­aus. Ich glaube Ihre Clau­dia ist sehr stolz auf Sie und Ihre Kinder. Ich betone ist! denn was nach unserem Leben kommt, weiß ja kein­er. Liebe Grüße Karin
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Annett Annett schrieb am 21. August 2008:
Bin tief bewegt… Lieber Carsten, möchte Dir heute mal schreiben, nach­dem ich Eure Geschichte, die Du so “haut­nah” ver­ar­beitest, mitver­folge…

…Ich bin zutief­st ergrif­f­en und sprach­los über alle Deine Beiträge, Dein Tage­buch, die Fotos, Videos, Gedichte und Deine/ Eure aus­führliche und liebevoll geführte Home­page. Das Wichtig­ste, was ich loswer­den möchte, ist: Ich kön­nte mir nichts Schöneres, Bleiben­deres, Lohnenswert­eres vorstellen, als für die “Men­schen nach mir”, vor allem, für meinen Part­ner, SO ! über den Tod hin­aus präsent, in der Erin­nerung über­aus liebevoll und bleibend, betrauert zu wer­den! Was für eine Frau, die da gehen musste- viel zu früh! Was für ein Mann, der SO trauern kann und das auch tut! Ich gebe zu; ich bin auch sehr trau­rig, wenn ich all das lese von Euch, und das, obwohl Du mit­ten in der Trauer steckst, aber: Ihr habt etwas miteinander/ füreinan­der erlebt und geteilt, was es auf dieser Erde wohl nur noch sehr sel­ten gibt: Ein Stück Paradies, Liebe, wie sie nur noch sel­ten zu find­en ist. Ich merke, dass ich auch ein klitzek­lein­biss­chen Neid empfinde, von einem Men­schen, von DEM EINEN Men­schen an mein­er Seite, SO betrauert und ver­misst zu wer­den. DAS hätte ich mir gewün­scht für mich, wenn ich mal gehen muss… …warum mich Eure Geschichte so unendlich anspricht; ich glaube “eigentlich?” nicht mehr “an die (DIE???) Liebe”, aber, mir gehen die Argu­mente aus, wenn ich Deine Zeilen lese.…
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Hermann Her­mann schrieb am 25. Juli 2008:
Hal­lo Hr. Nichte, Ich bewun­dere Ihren Mut und Ihre pos­i­tive Ein­stel­lung. Ich habe in meinem Umfeld in den let­zten Jahren auch junge Frauen an Krebs ster­ben sehen, und sehe weit­er­hin Men­schen lei­den. Um so dankbar­er bin ich für das Geschenk Gesund­heit. Nor­maler­weise mache ich um Infor­ma­tio­nen wie diese immer einen Bogen und ver­suche die damit ver­bun­dene emo­tionale Belas­tung zu mei­den. Aber Ihre Seite zeigt das man den Lebens­mut weit­er aufrecht hal­ten kann. Ich wün­sche Ihnen und Ihren Kindern ein schönes Leben.

lg Her­mann
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Peter Peter schrieb am 4. Juli 2008:
Hal­lo Herr Nichte,

was schöneres kann man für einen geliebten Men­schen nicht machen. Auch ich habe meine Frau am 26.11.2007 nach 40 glück­lichen Ehe­jahren ver­loren, auch ich habe 7 Monate jeden Tag im Kranken­haus ver­bracht und kon­nte nicht helfen. Das Leben begin­nt sich zu ändern, es geht weit­er nur etwas anders, aber die Leere bleibt.

Liebe Grüße aus Bre­men

Peter64
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