Hier kannst du eine Nach­rich­ten für Clau­dia hinterlassen. 

Nach lan­gem Kampf bis Du, mei­ne gelieb­te Frau Clau­dia Nich­te gebo­re­ne Weyand nun heu­te, am Diens­tag den 21. August 2007 um 20:58 Uhr im Alter von 42 Jah­ren ver­stor­ben. Ich war seit 13. August unun­ter­bro­chen Tag und Nacht bei dir im Kran­ken­haus. Du woll­test nicht ster­ben und hast in die­sen neun Tagen gekämpft, wie ich es noch nie bei einem Men­schen gese­hen habe. Den­noch bist Du heu­te Abend letzt­lich in mei­nen Armen gestor­ben. Die­se Tage waren hart, aber unend­lich schön. Ich möch­te kei­ne Sekun­de davon missen. 

Ich ver­lie­re heu­te Nacht eine gelieb­te Ehe­frau, treue Weg­ge­fähr­tin und die Mut­ter mei­ner Kinder. 

Die Art, wie Du die letz­ten zwei­ein­halb Jah­re im Ange­sicht des Todes gelebt, mit wel­cher Ruhe Du gelit­ten hast, mit wel­cher posi­ti­ven Ener­gie Du dein Leben gelebt hast, wird mir immer ein Vor­bild sein. Du hast mich tief beein­druckt, ich ver­nei­ge mich vor dir. 

Du hast den Tod ange­lacht und das Leben umarmt.“ 

Dein Lachen, dei­ne Lie­be, dei­ne sanf­te See­le, dein eiser­ner Wil­le, dei­ne posi­ti­ve Ener­gie und unend­lich viel ande­re Klei­nig­kei­ten feh­len mir. 

Ich bin unend­lich trau­rig. Ich lie­be Dich, du bleibst immer in mei­ner Erin­ne­rung. Hier erzäh­le ich Dei­ne Geschich­te.

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Es ist mög­lich, dass dein Ein­trag im Kon­do­lenz­buch erst sicht­bar wird, nach­dem ich ihn über­prüft habe.

Ich behal­ten mir vor, Ein­trä­ge zu bear­bei­ten, zu löschen oder nicht zu veröffentlichen. 
Binkert Martin Bin­kert Martin  schrieb am 4. Janu­ar 2015
Lie­ber Herr Nich­te, ich bin über das oly-forum auf Ihre ein­drucks­vol­le Web­site gestos­sen. Berührt haben mich Ihre Ein­trä­ge zum Jah­res­tag. Dafür zol­le ich Ihnen und Ihrer ver­stor­be­nen Frau aller­höchs­te Hoch­ach­tung! Herz­lich M.Binkert
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bluesky blues­ky schrieb am 2. März 2013
Dan­ke, Sie haben mir gehol­fen. Ich wer­de Ihre Frau und Sie nicht vergessen. 
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Damian Dami­an schrieb am 18. Juli 2012
Lie­ber Cars­ten, ich bin Anfang April 2012 auf die­se lie­be­voll gestal­te­te Erin­ne­rungs­sei­te gestos­sen und habe mir schon damals das Tage­buch von Dir kom­plett durch­ge­le­sen. Deine/Eure Geschich­te ist mir seit­her nicht mehr aus dem Kopf ver­schwun­den. Ges­tern habe ich das Tage­buch erneut durch­ge­le­sen und mich durch alle Fotos von Clau­dia, Dir und den Kin­dern durch­ge­klickt.

Ich bin erst 24 Jah­re jung, habe schon jah­re­lang nicht mehr geweint, aber ges­tern Abend hat­te ich das ers­te mal wie­der Trä­nen in den Augen. Nicht vor Trau­er oder Mit­leid, son­dern vor Rüh­rung. Ich war und bin zutiefst gerührt, wie sehr Du Dei­ne Clau­dia geliebt und ver­ehrt hast, bis zum letz­ten Atem­zug. Ich bewun­de­re und ver­nei­ge mich tief vor der Stär­ke, Kraft und posi­ti­ven Ein­stel­lung, die Du und Clau­dia gezeigt hat­ten und immer noch zei­gen. Ich war noch nie so gerührt ob einer Geschich­te wie sie Euer Leben schrieb.

Ich dan­ke Dir von gan­zem Her­zen, dass Du die­se wun­der­ba­re Erin­ne­rung an Dei­ne gelieb­te Frau öffent­lich gemacht hast und Men­schen wie mir eine Türe in die unend­lich gros­se Lie­be geöff­net hast. Ich habe die­se gren­zen­lo­se Lie­be regel­recht füh­len kön­nen.

Alles erdenk­lich Lie­be und Gute wün­sche ich Dir und Dei­nen Kin­dern. Bes­te Grüs­se aus Luzern (Schweiz)
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Neubeginn1 Neubeginn1 schrieb am 30. Novem­ber 2011
Gera­de ist es 0:00. Was bin ich? Eigent­lich woll­te ich schon längst im Bett sein, weil mor­gen wich­ti­ge Ter­mi­ne sind… Nach dem Lesen dei­nes Tage­buchs bin ich voll, aber auch leer, ohne Wor­te. Alles Gute! 
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Natascha Nata­scha schrieb am 25. August 2011
Hal­lo Hr. Nich­te und Familie…mein tiefs­tes Mit­ge­fühl gilt Ihnen und den Kin­dern, wünsch­te sie haben die Trau­er ein wenig ver­ar­bei­tet und möge euch in Zun­unft nur gutes, schö­nes und viel Freu­de begeg­nen. ich wün­sche euch herz­lichst viel Kraft und alles alles Liebe 
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Christian Chris­ti­an schrieb am 11. Juni 2011
Unglaub­lich trau­rig… fin­de dei­nen respekt­vol­len Umgang und die Wid­mung klas­se!

Du schaffst das und bist klasse! 
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Natja Nat­ja schrieb am 3. Juni 2011
Hal­lo Herr Nich­te… ich bin so dabei, bei Ihrer Trau­er. Ich habe im ver­gan­ge­nen Novem­ber mei­nen Mann ver­lo­ren, mit nur 44 Jah­ren. er starb ganz plötz­lich, an einem Herz­in­farkt. Ich habe um ihn gekämpft und doch ver­lo­ren… Den­noch fra­ge ich nicht mehr nach dem WARUM denn da bekom­me ich kei­ne Ant­wor­ten, son­dern fra­ge: WOZU war es gut…ich kom­me dann zu fol­gen­den Über­le­gun­gen:

Ich hat­te 23 Jah­re den tolls­ten Mann an mei­ner Sei­te, die Kin­der den bes­ten Vater der Welt, sei­ne Freun­de einen super Freund…und wir wur­den so getrennt, wie wir uns es vor 21 Jah­ren schworen…bis der Tod uns schei­det…

Ich wün­sche Ihnen Kraft und alles Liebe… 
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Bernd v. L. Bernd v. L.  schrieb am 13. Dezem­ber 2010
Lie­ber Cars­ten, zufäl­lig bin ich über die Sei­ten unse­res alten Ver­eins Kiän Sü auf Dich und damit auf Dei­nen u. Dei­ner Kin­der Schick­sals­schlag gesto­ßen. Das Gan­ze liegt nun schon 3 Jah­re zurück, aber für ein paar Zei­len ist es wohl nicht zu spät. Es macht mich sehr betrof­fen und mei­ne Gedan­ken sind bei Dir und Dei­nen Jungs. Ich hof­fe, daß Du mit den Kin­dern wie­der auf einen fröh­li­chen Lebens­weg gefun­den hast. Du warst immer ein offe­ner und freund­li­cher Kerl, bewah­re Dir das und zeig den Kin­dern, wie Du das Leben annimmst — das kann näm­lich kei­ne Schu­le und kein Kin­der­gar­ten leis­ten. Ich bin nur sehr sel­ten in Berg.Gladbach, aber wer weiß, viel­leicht lau­fen wir uns mal über den Weg; das wär schön. Alles Gute für Euch. Dein alter Ver­eins­ka­me­rad, Bernd 
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Minzi Min­zi schrieb am 25. Janu­ar 2010
Lie­ber Cars­ten, ich bin über you­tube auf die­se Sei­te gestos­sen und habe mir das Tage­buch Wort für Wort auf­merk­sam durch­ge­le­sen. Ich habe jede Zei­le mich mehr und mehr in die Lage ver­setzt, wie man sich fühlt, wenn man einen gelieb­ten Men­schen los­las­sen muss. Ich sel­ber habe schon meh­re­re Men­schen in mei­nem Leben gehen las­sen müs­sen. Doch hat­te ich nie den Mut, die­se kurz vor ihrem Able­ben noch ein­mal in die Augen zu sehen. Ich hat­te immer Angst. Ich bewun­de­re dich, wie du es geschafft hast, denn das Lei­den des Gelieb­ten mit­an­zu­se­hen ist sehr schwer. Mir sind dicke Trä­nen die Wan­gen run­ter­ge­lau­fen, als das Ende kam, der letz­te Tag. Obwohl mir doch von Anfang an klar war, dass das kei­ne Hap­py End Geschich­te ist. Ich habe mit­ge­fie­bert und gehofft, es möge doch anders aus­ge­hen. Auch die Fotos habe ich mir ange­se­hen und auch wenn ich dei­ne Frau nicht kann­te, man sieht auf den Fotos in ihre Augen und merkt, dass es ein ganz beson­de­rer Mensch war. Gott holt immer die liebs­ten Engel zu sich. Ich glau­be nicht mehr an Gott. Ich bin Bud­dhis­tin und mir auch voll­kom­men bewusst dar­über, dass der Tod zum Leben gehört. Doch dei­ne Geschich­te hat mich trotz alle­dem oder viel­leicht genau des­we­gen so gerührt, dass ich dir jetzt ein­fach schrei­be. Ich woll­te dir mit­tei­len, dass ich dir Kraft mit die­sen Zei­len schi­cken mit­schi­cken möch­te, die dir hel­fen soll die rest­li­chen Jah­re dei­nes Lebens zu über­ste­hen und auch eure Söh­ne mögen immer nur gutes erfah­ren.

Mei­ne auf­rich­ti­ge Anteil­nah­me gilt beson­ders der Fami­lie und der Freunde. 
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Silver Sil­ver schrieb am 19. Okto­ber 2009
Hal­lo Cars­ten

Wir ken­nen uns nicht, den­noch ver­bin­det uns etwas: ein von uns gelieb­ter Mensch ist an Krebs gestor­ben. Ich habe annä­hernd das sel­be erlebt wie sie. Sogar das Schrei­ben der Geburts­tags­kar­te stimmt über­ein (nur das ich sie nicht für mich schrie­ben las­se woll­te, son­dern für mei­nen jün­ge­ren Bru­der). Und auch ich habe mich danach schlecht gefühlt und hat­te den Ein­druck das ich ihn mit die­ser Bit­te quä­len wür­de. Ich habe genau wie sie mei­ne Trä­nen am Kran­ken­bett nicht mehr zurück­hal­ten kön­nen. Habe wie sie den schwa­chen Kör­per gehal­ten und habe wie sie sein Essen schuld­be­wußt zu mir genom­men.

Aber uns unter­schei­det auch etwas: Ich muss­te es zwei­mal durch­ma­chen. Und ich wür­de mei­nen das das ers­te mal noch schlim­mer war, da ich ihn zu Hau­se gepflegt habe. Win­deln wech­seln, mit “Astro­nau­ten­nah­rung” füt­tern, den Roll­stuhl schie­ben (als Frau kos­tet es berg­auf eini­ge Mühe), die Näch­te sich um die Ohren schla­gen, sich hilf­los füh­len, weil man nicht mehr als da sein und sein bes­tes tun kann. Daher war mei­ne obers­te Prio­ri­tät immer: dasein, egal wie­viel Angst, Ekel, Anstren­gung, und vie­les mehr es zu über­win­den gilt. Denn woll­te auf gar kei­nen Fall, das er allei­ne mit sei­nen Schmer­zen und Ängs­ten ist. Sei­nem Tode nah war ich da, denn im Ange­sichts des Todes soll­te er etwas Ver­trau­tes, Beru­hi­gen­des und Gebor­gen­heits­chen­ken­des in der Nähe haben: Mich.

Sie haben ihrer Frau eines der größ­ten Geschen­ke gemacht, die ein Mensch nur geben kann. Sie waren bei ihr, haben Ihr Ehe­ver­spre­chen nicht gebro­chen und ihr so ihre unend­lich tie­fe Lie­be gezeigt. Vie­le ande­re Men­schen haben schon ihre Part­ner in weit weni­ger schwie­ri­gen Situa­tio­nen im Stich gelas­sen. Sie nicht. Nicht nur Ihre Frau hat­te ein star­kes Herz und eine Kämp­fer­na­tur. Sie auch! Ich dan­ke ihnen, dass sie Ihr Werk ver­öf­fent­licht haben. So habe ich für mich erken­nen kön­nen, dass es nicht an mir lag wie ich mich damals (z. B. schul­dig wegen der Geburts­tags­kar­te) fühl­te, son­dern das es nor­mal war. Ich ver­beu­ge mich vor ihnen (da ich auch Kampf­kunst betrei­be, habe ich mir das in den letz­ten Jah­ren ange­wöhnt, dies bei tie­fer Ach­tung zu tun). Dou­mo ari­ga­tou gozai­ma­su.

Die fol­gen­den 3 Wer­ke sol­len Ihnen mei­ne auf­rich­ti­ge Anteil­nah­me zei­gen und (da sie hier zu lesen sein wer­den) auch hof­fent­lich ande­ren Trost spen­den kön­nen.

“Jedes Jahr, um die glei­che Zeit,
stirbt mein Herz dei­nen Tod.
Wenn der Kalen­der den Som­mer anzeigt,
fal­le ich mit­ten in den Win­ter.
Wenn die Natur bunt anlegt,
sehe ich grau.
Wenn die Son­ne sich auf den Gesich­tern spie­gelt,
ist sie für mich in Trau­er.
Jedes Jahr, um die glei­che Zeit,
ster­be ich dei­nen Tod.
Um danach das Atmen neu zu ler­nen. (Rena­te Salz­bren­ner)
Steh nicht wei­nend an mei­nem Grab,
ich lie­ge nicht dort, im tie­fen Schlaf.
Ich bin der Wind über tosen­der See,
ich bin der Schim­mer auf fri­schem Schnee,
ich bin das Son­nen­licht auf rei­fem Feld,
ich bin der Regen der vom Him­mel fällt.
Wei­ne nicht an mei­nem Grab,
den ich bin nicht dort.
Ich bin nicht tot, ich bin nicht fort.” (mir unbe­kann­ter Autor)

“Wenn wir euch auch die Ruhe gön­nen, ist voll Trau­er unser Herz. Euch lei­den zuse­hen und nicht hel­fen zu kön­nen, das war unser Schmerz.” (unbe­kannt Autor)

(Zusatz: das Werk ist für die­se Sei­te von mir leicht abge­wan­delt worden) 
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Sascha Sascha schrieb am 10. Sep­tem­ber 2009
Ich bin sehr berührt und zutiefst beschämt, weil jemand soviel bes­ser mit sei­nem Leben umzu­ge­hen weiß, auch mit oder gera­de trotz sei­nes Schick­sal­schla­ges!

Ich ver­su­che für mich dar­aus die rich­ti­gen Leh­ren zu zie­hen.
Vie­le lie­be Grü­ße, Sascha M. 
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Anny Anny schrieb am 11. Janu­ar 2009
Lie­ber Cars­ten, mich hat das Tage­buch sehr berührt. Mein Vater starb am 12. märz 2007 am non-hod­ge­kin-lym­phom nach fast 3 jäh­ri­ger Krank­heit und nach einem eben­so­lan­gen Lei­dens­weg. auf sei­nen Wunsch zu Hau­se, in sei­nem Bett. Ich habe davon auch sehr sehr viel mit­be­kom­men, manch­mal wünsch­te ich, es wäre nicht soviel gewe­sen. Manch­mal den­ke ich, ich habe alles ver­passt.

Ich bewun­de­res es sehr wie dei­ne Kin­der auf den nahen­den Tod ihrer Mut­ter vor­be­rei­tet wur­den, wie ihr den Sarg bemalt habt. Hät­te mir für uns viel­leicht auch so etwas gewünscht. Bei uns ist die Trau­er­ar­beit irgend­wie kom­plett ver­lo­ren gegan­gen- Es war doch soviel ande­res da. Mei­ne Schwes­ter (damals 10) blen­det bis heu­te alles kom­plett aus. Sie hat mei­nen Vater ca. eine Woche vor­her nicht mehr gese­hen, woll­te nicht zur Beer­di­gung, mit nie­man­dem spre­chen. Sie spricht heu­te immer noch nicht dar­über, als ob sie Papa ein­fach so gelöscht hät­te. Auch ich habe Schwie­rig­kei­ten damit dar­über zu spre­chen. Papa woll­te nicht, dass irgend­je­mand weiß, wie krank er wirk­lich ist, somit war sein Tod eine gro­ße Über­ra­schung qua­si. Für mei­ne Mut­ter und für uns Kin­der echt schei­ße. Darfst kei­nem was sagen…pssst.. bloß nich. Gar­nicht so ein­fach, vor­pro­gram­mier­te Ver­drän­gung. War das ego­is­tisch? …ich weiß es nicht. Ich kann mich manch­mal nicht über mei­ne Gefüh­le äußern, mer­ke nur, dass ich ganz lang­sam aus einer star­re erwa­che. Selbst­schutz?

Ich wün­sche dir und dei­nen Kin­dern wei­ter viel Kraft und dass ihr nicht ver­gesst wie wir. Manch­mal möch­te ich die Zeit zurück­dre­hen. Ach ja: “Mein Beleid” ist das dümms­te was ich über­haupt ken­ne. War­um gibt es sol­che Flos­keln nur? Manch­mal zählt eine Umar­mung doch soviel mehr als so lee­re Worte… 
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Lena Lena schrieb am 1. Novem­ber 2008
Ich bin durch zufall auf die­se Sei­te gesto­ßen, und Ihre Wor­te haben mich sehr berührt.Meine Mut­ter starb an Darm­krebs und hin­ter­lies zwei Töch­ter und ihren Ehemann.Ich möch­te mein tiefs­tes Mit­ge­fühl aus­spre­chen.

Lie­be Grü­ße Lena 
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Karin Karin schrieb am 26. Sep­tem­ber 2008
Lie­ber Cars­ten, Ihnen und Ihren bei­den Jungs gehört mein tiefs­tes Mit­ge­fühl. Ihr Tage­buch ist so haut­nah geschrie­ben, man liest Ihre tie­fe Lie­be zu Ihrer Clau­dia her­aus. Ich glau­be Ihre Clau­dia ist sehr stolz auf Sie und Ihre Kin­der. Ich beto­ne ist! denn was nach unse­rem Leben kommt, weiß ja kei­ner. Lie­be Grü­ße Karin 
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Annett Annett schrieb am 21. August 2008
Bin tief bewegt… Lie­ber Cars­ten, möch­te Dir heu­te mal schrei­ben, nach­dem ich Eure Geschich­te, die Du so “haut­nah” ver­ar­bei­test, mit­ver­fol­ge…

…Ich bin zutiefst ergrif­fen und sprach­los über alle Dei­ne Bei­trä­ge, Dein Tage­buch, die Fotos, Vide­os, Gedich­te und Deine/ Eure aus­führ­li­che und lie­be­voll geführ­te Home­page. Das Wich­tigs­te, was ich los­wer­den möch­te, ist: Ich könn­te mir nichts Schö­ne­res, Blei­ben­de­res, Loh­nens­wer­te­res vor­stel­len, als für die “Men­schen nach mir”, vor allem, für mei­nen Part­ner, SO ! über den Tod hin­aus prä­sent, in der Erin­ne­rung über­aus lie­be­voll und blei­bend, betrau­ert zu wer­den! Was für eine Frau, die da gehen muss­te- viel zu früh! Was für ein Mann, der SO trau­ern kann und das auch tut! Ich gebe zu; ich bin auch sehr trau­rig, wenn ich all das lese von Euch, und das, obwohl Du mit­ten in der Trau­er steckst, aber: Ihr habt etwas miteinander/ für­ein­an­der erlebt und geteilt, was es auf die­ser Erde wohl nur noch sehr sel­ten gibt: Ein Stück Para­dies, Lie­be, wie sie nur noch sel­ten zu fin­den ist. Ich mer­ke, dass ich auch ein klit­ze­klein­biss­chen Neid emp­fin­de, von einem Men­schen, von DEM EINEN Men­schen an mei­ner Sei­te, SO betrau­ert und ver­misst zu wer­den. DAS hät­te ich mir gewünscht für mich, wenn ich mal gehen muss… …war­um mich Eure Geschich­te so unend­lich anspricht; ich glau­be “eigent­lich?” nicht mehr “an die (DIE???) Lie­be”, aber, mir gehen die Argu­men­te aus, wenn ich Dei­ne Zei­len lese.… 
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Hermann Her­mann schrieb am 25. Juli 2008
Hal­lo Hr. Nich­te, Ich bewun­de­re Ihren Mut und Ihre posi­ti­ve Ein­stel­lung. Ich habe in mei­nem Umfeld in den letz­ten Jah­ren auch jun­ge Frau­en an Krebs ster­ben sehen, und sehe wei­ter­hin Men­schen lei­den. Um so dank­ba­rer bin ich für das Geschenk Gesund­heit. Nor­ma­ler­wei­se mache ich um Infor­ma­tio­nen wie die­se immer einen Bogen und ver­su­che die damit ver­bun­de­ne emo­tio­na­le Belas­tung zu mei­den. Aber Ihre Sei­te zeigt das man den Lebens­mut wei­ter auf­recht hal­ten kann. Ich wün­sche Ihnen und Ihren Kin­dern ein schö­nes Leben.

lg Hermann 
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Peter Peter schrieb am 4. Juli 2008
Hal­lo Herr Nich­te,

was schö­ne­res kann man für einen gelieb­ten Men­schen nicht machen. Auch ich habe mei­ne Frau am 26.11.2007 nach 40 glück­li­chen Ehe­jah­ren ver­lo­ren, auch ich habe 7 Mona­te jeden Tag im Kran­ken­haus ver­bracht und konn­te nicht hel­fen. Das Leben beginnt sich zu ändern, es geht wei­ter nur etwas anders, aber die Lee­re bleibt.

Lie­be Grü­ße aus Bre­men

Peter64 
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Steffi Stef­fi schrieb am 26. Juni 2008
Lie­ber Herr Nich­te, ich fin­de es wich­tig, das gelieb­te Men­schen nach einem Tod wei­ter­hin beach­tet wer­den und nicht in Ver­ges­sen­heit gera­ten. Ich fin­de die Form, wie man trau­ert, ist jedem selbst über­las­sen. Ich bin zum ers­ten Mal in mei­nem Leben vom Tod kon­fron­tiert wor­den und kann nur sagen — es ver­än­dert! Ich habe es nach lan­ger Über­le­gung auch online getan und fin­de, das dies eine gute Trau­er­be­wäl­ti­gung ist. Wie sen­si­bel du die Wor­te für die Trau­er gefun­den hast, fin­de ich außer­ge­wöhn­lich schön und lie­be­voll. Ich wün­sche Dir und Dei­nen Kin­dern für die Zukunft alles Lie­be und Gute! Lie­be Grü­ße, Stef­fi
26.06.2008, 15:49 Uhr 
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B. Hubert B. Hubert schrieb am 5. April 2008
Lie­ber Herr Nich­te,

ich weiß, daß es “gut tut” sich den Kum­mer von der See­le zu schrei­ben ‑und in wel­cher Form das geschieht? Das zu ent­schei­den soll­te allein Ihnen über­las­sen wer­den. Ich möch­te Ihnen mei­nen Respekt aus­drü­cken zu dem Mut und der Offen­heit, mit der Sie Ihre Geschich­te erzäh­len. Auch ich habe dies Form der “Trau­er­ver­ar­bei­tung” für mich gewählt gehabt, aller­dings weit aus weni­ger aus­führ­lich. Wenn Sie irgend­wann die Kraft haben — und sehen möch­ten, wie wir mit unse­rer Trau­er umge­gan­gen sind dann wür­de ich mich freu­en, wenn Sie “vor­bei­schau­en”. Ich wün­schen Ihnen viel Kraft und Mut für Ihr Leben, Ihre Kin­der und alle Ange­hö­ri­gen, die diesn Weg nun ohne Ihre Frau wei­ter­ge­hen müs­sen.

Lie­be Grü­ße
B. Hubert 
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Moni Moni schrieb am 26. März 2008
Hal­lo Cars­ten, wir ken­nen und zwar nicht, habe aber alles das gele­sen was Du für dei­ne Frau gemacht hast. Ich fin­de es wun­der­bar und sehr bemer­kens­wert, lass dich nicht davon abbrin­gen dei­ne Trau­er so zu ver­ar­bei­ten. Ken­nen wir nicht alle eine Frau Alt­hoff? Zu die­ser Dame möch­te ich nur sagen: Kei­ner wird gezwun­gen im Inter­net oder auch sonst wo was zu lesen, aber ein wenig mehr Tole­ranz, wenn schon kei­ne Akzep­tanz, das wäre schon schön, denn jeder Mensch ist sein eige­ner und hat sei­ne eige­ne Art der Trau­er. Bei sol­chen Ein­trä­gen fällt mir immer wie­der ein: Denn sie wis­sen nicht was sie tun. Also Cars­ten, dir und den Kin­dern alle Gute .. wir sehen uns irgend­wo irgend­wie irden­wann. Moni 
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