Artist Statement

Fotografie ist nach wie vor ein extrem persönliches Ding für mich. Es war einer meiner Wege das Sterben und den Tod meiner Frau zu verarbeiten. Konsequenter Weise war die Fotografie, und das „Kunst machen“ ganz allgemein, für mich in den letzten Jahren Therapie, Suche, und zugleich die Erforschung einer mir fremd gewordenen Welt.

Ich habe immer wieder den Hang innere Zustände zu visualisieren, und erzähle Geschichten in Bildern — was auch Portraits, und das Dokumentarische in Form von Reportagen umfasst, sowie auch gerne abstrakte Arbeiten. Das ganze darf sowohl  inszeniert als auch improvisiert sein. Am liebsten folge ich meinem Instinkt. Nicht zuletzt deshalb komme ich auch immer wieder auf die Streetfotografie zurück.

Ich würde mein Tun grob in die Schublade der künstlerischen Fotografie einordnen. Meine Arbeiten sind gekennzeichnet durch eine reduzierte Farbpallette, und einem Hang zu mittigen Einakzentern. Sie wirken düster, melancholisch, traurig, erzählerisch, manchmal dezent ironisch, zum Teil widersprüchlich, und sind geprägt von Minimalismus, Melancholie, und Stille.

Meine Arbeiten führen den Betrachter in Zwischen‐ & Innenwelten, oft an ungemütliche, unbehagliche Orte. Ich möchte ihn dennoch zum verweilen einladen, und versuche das u.a. durch Reduktion zu erreichen. Ich beschäftige mich auch immer wieder mit Zeichnen, Modellieren, Schreiben, Filmen, Musik… und versuche ab und an diese Aspekte zusammen zu führen.

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  1. Fotograf
  2. Artist Statement
  3. Künstlerischer Lebenslauf & Referenzen